Demografie-Siegel für „Eltern für Kinder“
Bei der Siegel-Übergabe: (v. l.) Rita Strecker, Geschäftsleitung „Eltern für Kinder“, Ursula Hans, Vorstand und Verwaltung, Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales NRW, Dr. Helga Unger, Gesellschaft für Organisation und Mediengestaltung Aachen und Bürgermeisterin Elisabeth Kammann.

Mit der Initiative „Demografie Aktiv“ unterstützen Land und Sozialpartner die Betriebe in NRW dabei, ihre Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit im demografischen Wandel zu sichern. Arbeitsminister Guntram Schneider sagte bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung zur Initiative „Demografie Aktiv“ in Düsseldorf: „In Zeiten des demografischen Wandels müssen alternsgerechte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt an erster Stelle stehen. Eine Unternehmenskultur, die die Beschäftigten stärker bei der Gestaltung ihrer Arbeit einbezieht, ihre spezifischen Fähigkeiten und Potenziale berücksichtigt und fördert und eine Vereinbarung von Familie und Beruf ermöglicht, ist das Beste, was Betriebe gegen drohende Fachkräfteengpässe tun können.“

„Mit unserem Betrieb ,Eltern für Kinder‘ mit 50 Mitarbeitern habe ich seit August 2010 in einem Projekt mitgearbeitet, um mich mit dem demografischen Wandel auseinanderzusetzen“, sagt Rita Strecker als Geschäftsführerin des Beelener Vereins.

Mit Fachleuten wurden die eigenen betrieblichen Strukturen intensiv analysiert und bewertet. Zudem wurden die Themenfelder Gesundheit, Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation, Wissen und Transfer, Innovation und Veränderung, Personal und Rekrutierung sowie Unternehmenskultur und Führung in den Fokus gerückt. Handlungsbedarfe wurden herausgestellt und in einer Steuerungsgruppe wurden Ziele und Handlungspläne erstellt. Schwerpunkte waren dabei: Mitarbeiterzufriedenheit fördern, Arbeitsbelastungen aufzeigen und Lösungen gemeinsam gestalten, älter werden im Beruf der Erzieherin – Gesundheitsmanagement, Mitarbeiterbindung, um nur einige zu nennen. Dazu konnten die Mitarbeiter und Führungskräfte Weiterbildungen besuchen.

„Durch die Gesellschaft für Organisation und Mediengestaltung (GOM) wurden wir in diesem Prozess begleitet und in die Reihe der ersten ausgezeichneten Unternehmen aus NRW begutachtet sowie zur Zertifizierung aufgenommen“, zeigte sich Rita Strecker sichtlich stolz über die nun erhaltene Auszeichnung.

SOCIAL BOOKMARKS