Demografischer Wandel steht auf Agenda
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Der demografische Wandel macht auch vor Beelen nicht Halt. Deshalb lädt die Verwaltung zur „Zukunftswerkstatt 50 plus“ ein. Auch die Ortsunion hat sich mit dem Thema „Leben im Alter“ beschäftigt.
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Schon über einen längeren Zeitraum habe man sich in der Verwaltung Gedanken zu diesem Themenkreis gemacht. Auch einige Bürger haben die ersten Schritte unterstützt. Unter Beteiligung von Gruppen, Organisationen, Einrichtungen, Vereinen und Einzelpersonen soll die Zukunftswerkstatt nun auf ein breites Fundament gestellt werden, heißt es aus dem Rathaus. Dazu wird zu einem ersten Planungstreffen für Dienstag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr in den großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen.

Wer noch nicht als Teilnehmer registriert ist, kann sich im Rathaus unter  02586/88732, Informationen einholen und zu dem Treffen anmelden. Als Referent für einen gedanklichen Einstieg konnte Egbert Steinhoff von der Stadt Beckum gewonnen werden. Bei ihm im dortigen Seniorenbüro laufen die Fäden der Initiative 55 plus zusammen.

Auch die Christdemokraten der Axtbachgemeinde haben sich mit dem zum demografischen Wandel gehörenden Thema „altengerechtes Wohnen“ beschäftigt. Sie beklagen, dass vor allem alleinstehende ältere Mitbürger in der Axtbachgemeinde kaum geeigneten Wohnraum vorfinden. „Es besteht Handlungsbedarf“, heißt es in der CDU-Pressemitteilung. Und weiter: „Es fehlen alters- und behindertengerechte Wohnungen, Pflegewohngemeinschaften und Seniorenappartments.“

 Deshalb fordern die Christdemokraten die Bürgermeisterin auf, zu überprüfen, wo in der Gemeinde geeignete Flächen oder Gebäude für ein altengerechtes Wohnen vorhanden sind. Auch regt die Ortsunion an, die Fläche des alten „Jibi-Markts“ an der Ostenfelder Straße in die Untersuchungen mit einzubeziehen. Mit Verweis auf Gemeinden in der Nachbarschaft, die nach Aussage der CDU in diesem Themenbereich besser aufgestellt seien als Beelen, sei ein baldiges Handeln gewünscht. Denn: „Um einen Investor für ein derartiges Projekt zu finden, muss die Gemeinde ein Grundstück mit passendem Baurecht anbieten oder vermitteln können.“

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