„Denkbar“ günstiger Zeitpunkt für Umbau
Selbst Hand angelegt haben die Beelener Schachfreunde beim Umbau der Denk-Bar, mit angepackt haben (v. l.) Fabian Grothues, Rudi Cigelski, Arndt Rausch, Helmut Grothues und Markus Hofene.

Dabei sollte der Charme einer gemütlichen Bleibe erhalten und dennoch die Bedingungen für das Schachspielen sowie der Komfort verbessert werden. Mit Rudolf Cigelski fand sich schnell ein Cheflogistiker, der initiativ Pläne vorbereitete. Im Anschluss stellten die Schachfreunde heraus, dass sie es nicht nur im Kopf haben, sondern auch handwerklich geschickt sind und anpacken können. Etliche Mitglieder waren oder sind im Handwerk tätig, so dass man auf eine breite Fachkenntnis zurückgreifen konnte. Damit wurde die Denk-Bar komplett in Eigenleistung neu gestaltet.

Dankbar waren die Schachfreunde, dass Beelener Firmen Materialien günstig oder kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Vereinsboss Josef Hofene zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir sind noch nicht ganz fertig, die zweite Toilette mit Zugang aus der Denk-Bar ist noch in Mache, aber das Meiste steht.“ Hofene räumt ein, auch Glück gehabt zu haben. „Dass wir an das Inventar gekommen sind, war purer Zufall, aber auch der Umsicht der Vereinsmitglieder geschuldet, die sich permanent umgeschaut haben, wo was zu holen ist.“ Hofene möchte keine einzelnen Vereinsmitglieder herausstellen, denn „jeder, der Hand angelegt hat, war wichtig. Aber ohne Rudolf Cigelski, Markus Hofene, Fabian Grothues mit Familie, Arndt Rausch, Franz Leismann, Manfred Krieft und Martin Zelleröhr hätte das nicht entstehen können“, erklärt er.

Gleichwohl wurde der Sommer auch genutzt, um Schach zu spielen. Meist draußen fanden diverse Schachveranstaltungen statt. Das traditionelle Handicapblitzturnier, ein Schnellschachturnier und weitere Aktionen wurden mit durchweg guter Resonanz abgehalten. Nicht zuletzt wurden die Vereinsmeisterschaften der Schachfreunde beendet. 30 Teilnehmer spielten um die Vereinskrone in der A- oder B-Klasse.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS