Ehrenamt: Dank für Dienst an der Straße
Bild: Wiengarten
Bei Wind und Wetter waren die Verkehrshelfer im Einsatz, um den Schulkindern eine sichere Überquerung der Kreuzung B 64/Greffener Straße zu ermöglichen. Jetzt wurde ihnen für den Einsatz gedankt.
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Die stellvertretende Schulleiterin Karin Kortenjann dankte auch im Namen von Schulleiter Martin Heinrichs und dem gesamten Kollegium für den Dienst an der Straße. Die Verkehrshelfer seien die Zuverlässigkeit in Person, lobte die Pädagogin, „Ein Jahr lang haben sie tagein und tagaus, bei Wind und Wetter, ihren Sicherheitsdienst zum Wohl der Schüler verrichtet“, betonte sie.

Johannes Tryba von der Kreisverkehrswacht weilt auf einer Urlaubsreise, er hatte aber einen Brief geschrieben, in dem er betonte, dass der Verkehrshelferdienst als Elterninitiative hohe Anerkennung verdiene. Das soziale Engagement sei Unfallverhütung in Reinkultur. Er untermauerte seine Ausführungen mit der Tatsache, dass noch nie an einer lotsengeregelten Stelle ein Kind zu Tode gekommen sei. Bürgermeisterin Elisabeth Kammann dankte den Verkehrshelfern persönlich, aber auch im Namen der ganzen Gemeinde. Der Dienst sei keine Selbstverständlichkeit, stellte sie fest. „Sie sorgen dafür, dass die Kinder unserer Gemeinde sicher zur Schule kommen“, rief sie den Anwesenden im Rahmen eines „Dankeschönabends im Gasthaus „Zum Holtbaum“ zu. Sie bat darum, Verkehrsrowdys zu melden. Ferner ermuntert sie auf diesem Wege alle Eltern, Großeltern und sonstige Interessierte, sich zum Wohle der Kinder in die Pflicht nehmen zu lassen.

Von den 20 aktiven Verkehrshelfern scheiden mit Schuljahresabschluss zehn aus. Vor einigen Jahren hatte man noch 30 Ehrenamtliche zur Verfügung. Wer etwas für die Sicherheit der Kinder tun möchte, sollte Kontakt mit der Schule aufnehmen. Eine halbe Stunde dauert der Einsatz pro Woche. Steigt die Zahl der Helfer, reduziert sich die Einsatzzeit.

Verabschiedet wurden Karlheinz Rolf und Renate Heinz (jeweils acht Jahre Einsatz), Antje Linnemann (7), Katrin Pieper (6), Elisabeth Hassa (4), Renate Baune (4) Katja Hagenbrink (3), Rebecca Rottmann (2), Olga Stefan (1) sowie Ulrike Winnemöller (1). Sie bekamen jeweils einen Blumenstrauß und eine Ehrenurkunde.

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