Eine Demonstration der Gläubigen
Bild: Wiengarten
Die Prozession führte die Gläubigen durch Wohnstraßen, aber auch durch Feld und Flur. Der Weg beinhaltete die verschiedenen Lebensstationen der Menschen.
Bild: Wiengarten

Nicht vergessen wurde auch die große Not der Menschen auf der Flucht. Hass und Gewalt als falscher Weg wurden ebenso bedacht wie die Verpflichtung, als Menschen füreinander da zu sein. Somit befand sich der Beelener Pfarrer gedanklich ganz in der Nähe von Kardinal Woelki von Köln, der als Altar am Fronleichnamstag ein Flüchtlingsboot verwendet hatte.

Noch vor einem Jahr weilten am Fronleichnamstag drei junge Männer aus Syrien in der Kirche. Kirchenasyl war damals das große Thema. Alle drei sind inzwischen als Flüchtlinge anerkannt. Zwei von ihnen sind Lehrer, haben schon die ersten Unterrichtsangebote für Auffangklassen gehalten und der jüngste absolviert mit großem Erfolg einen erweiterten Sprachkursus, um sein Studium fortsetzen zu können.

Gedanken zu Schöpfungsbewahrung und kritischem Konsum wurden während der Fronleichnamsprozession thematisiert. Deutlich wurde durch die Texte, die unterwegs und an den einzelnen Altären gelesen wurden, dass Fronleichnam ein Fest ist, das seinen Platz im Alltag der Gläubigen haben sollte. Die Prozession führte in diesem Jahr über den Alten Kirchplatz, zur Neumühlenstraße, am Sportplatz und der ehemaligen Hauptschule vorbei wieder zur Pfarrkirche. Im Anschluss konnten alle Gläubigen bei kühlen Getränken und Gegrilltem verweilen.

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