Engagement hilft Bedürftigen in Gemeinde
Bild: Baumjohann
Engagieren sich ehrenamtlich für den Beelener Warenkorb: Christian Derr und Margret Rosanowski.
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„Ohne bereitwillige Helfer könnten wir unsere Arbeit gar nicht leisten“, dankt Warenkorb-Vorsitzender Christian Derr Margret Rosanowski, aber auch allen anderen gut 40 ehrenamtlichen Helfern, auf die der Verein zählen kann. „Wir stoßen mit unserer Initiative stets auf offene Ohren“, freut er sich.

Auch bei Margret Rosanowski. Sie wohnt seit 43 Jahren in der Axtbachgemeinde, war immer voll berufstätig. „Morgens bin ich nach Münster gefahren und abends zurück nach Beelen gekommen“, blickt sie auf ihr Arbeitsleben zurück. Neben der beruflichen Tätigkeit als Sachbearbeiterin in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts in Münster und einem Ehrenamt bei der Rheuma-Liga in Warendorf blieb da wenig Raum für ein Engagement in ihrem Wohnort.

Das ist jetzt anders und Margret Rosanowski sorgt mit dafür, dass die zwischen 80 und 90 Bedarfsgemeinschaften, die es in der kleinen Gemeinde gibt, im Warenkorb Lebensmittel erhalten können. „Vom Ein-Personen-Haushalt bis zur sechsköpfigen Familie ist bei den Bedarfsgemeinschaften alles vertreten“, weiß die Kassiererin. Selbstverständlich achte man bei den Ausgaben darauf, dass die Lebensmittel entsprechend zu den im Haushalt lebenden Personen vergeben würden. Bevor aber die Lebensmittel im Beelener Warenkorb verteilt werden können, müssen sie eingesammelt und sortiert werden: „Das ist eine umfangreiche Arbeit“, weiß Warenkorb-Vorsitzender Derr.

„Neben unseren zahlreichen Helfern sind auch die Spender unverzichtbar“, dankt Derr allen Unternehmen, die dem Warenkorb Lebensmittel zur Verfügung stellen. „Die Unterstützung in Beelen war von Anfang an sehr gut und sie ist es bis heute geblieben.“ Trotzdem freue man sich natürlich immer über weitere Unterstützer, betonen Margret Rosanowski und Christian Derr unisono.

„Ich wünsche mir, dass die gute Unterstützung unseres Warenkorbs bestehen bleibt, die Beelener Vereine weiter mitmachen und die Helfer dabeibleiben“, richtet die Kassiererin den Blick in die Zukunft.

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