Erstwähler helfen beim Stimmenauszählen
Bild: S. Austrup
Endlich ist es soweit: Mehr als 670 Briefwahlunterlagen rutschen aus der Wahlurne. Jetzt beginnt für die freiwilligen Wahlhelfer das Auszählen: (v. l.) Marcus Stark, Julian Altefrohne, Gertrud Schneider und Joachim Fonn.
Bild: S. Austrup

 „Ganz besonders erfreulich für uns ist, dass acht Erstwähler bei uns mithelfen“, freute sich auch Fachbereichsleiter Manuel Rieping. Der 21-jährige Marcus Stark und der 19-jährige Julian Altefrohne durften einen Blick hinter die Kulissen der großen Wahlmaschinerie werfen.

„Die Wahl dauert von 8 bis 18 Uhr, was bedeutet, dass wir Wahlhelfer in zwei Schichten arbeiten. Am frühen Nachmittag ist Schichtwechsel. Allerdings muss die Frühschicht zum Auszählen der abgegebenen Stimmen nach 18 Uhr noch mal in das Wahllokal kommen, um die Spätschicht zu unterstützen“, erklärt Marcus Stark der als Beisitzer im Briefwahl-Bezirk tätig ist. „Ich habe einen Brief nach Hause bekommen, in dem ich gefragt wurde, ob ich mithelfen könnte“, berichtet Julian Altefrohne. Sofort stand für den Wahlneuling fest: „Da bin ich dabei.“

Begleitet werden sie vom „alten Hasen“ im Wahlgeschäft, Joachim Fonn. Seit mehr als 30 Jahren ist er schon als Ehrenamtlicher bei den verschiedenen Wahlen und hilft gern, wenn er gebraucht wird. Aber warum ist Fonn Wahlhelfer geworden? Er muss kurz überlegen, bevor er antwortet: „Ich wollte mich am Gemeinwesen beteiligen.“ Für ihn ist klar: „Das Wahlrecht ist ein Recht, auf das man nicht verzichten sollte.“

Das Engagement muss man wohl von Haus aus mitbringen, denn die Aufwandsentschädigung liegt bei gerade einmal 30 Euro für den ganzen Sonntag. Das Finanzielle spielt am Wahltag für Fonn sowie für die anderen Wahlhelfer aber keine Rolle. Wichtig sei, dass die Zahlen am Ende des Tages passen, es zu keinen Unstimmigkeiten kommt.

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der „Glocke“.

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