Feuerwehr für die Zukunft gerüstet
Bild: Sulz
Gruppenbild mit ausgezeichneten Kameraden: (v. l.) Ludger Käuper, Heinrich Otte, Reinhard Vögeler, Elisabeth Kammann, Carsten Brinkkemper, Ernst Stürz, Ralf Ostholt und Heinz Jürgen Gottmann.
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Auch Bürgermeisterin Elisabeth Kammann nutzte die Gelegenheit, den Kameraden zu danken: „Sie alle leisten Großartiges. Solche Menschen wie Sie brauchen wir“, betonte die Erste Bürgerin. Sie freue sich bereits jetzt auf die Leistungsnachweise des Kreises, die am 20. Mai in Beelen stattfinden werden, sagte sie.

„Wir werden auch künftig an einem Strang ziehen“, versprach Kammann. Gemeinsam blickten die Anwesenden auf das Feuerwehrjahr 2016 zurück. Die Gesamtzahl der Einsätze war gegenüber 2015 von 62 auf 44 gesunken, von Großbränden ist die Beelener Feuerwehr verschont geblieben. Allerdings gab es einige Verkehrsunfälle mit mehreren Verletzten. „Da lag im vergangenen Jahr unser Einsatzschwerpunkt“, wusste der stellvertretende Zugführer Ludger Growe, der zum 40. Mal für den Jahresbericht verantwortlich zeichnete, und diese Aufgabe nun an Oberfeuerwehrmann Sven Schmidt weitergegeben hat.

„Junge Leute braucht das Land“, so seine augenzwinkernde Begründung. Die Freiwillige Feuerwehr zählt derzeit 89 Mitglieder, davon gehören 58 der Einsatzabteilung, 17 der Ehrenabteilung und 14 der Jugendfeuerwehr an. Die Dienstbeteiligung der Aktiven lag bei 66,8 Prozent und war damit niedriger als im Jahr zuvor. „Das hatte meist private Gründe“, erklärte Growe. Bei der Jugendfeuerwehr lag die Quote bei 77 Prozent, berichtete Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Tim Feidiker. Der vor Jahresfrist angeschaffte Stromerzeuger mit Lichtmast hat schon wertvolle Dienste geleistet, so beim Brand im Warendorfer Landgestüt.

Der neue Gerätewagen Logistik (GW-L2) soll im Lauf des Jahres fertiggestellt werden, sodass zum Jahreswechsel 2017 / 2018 die Runderneuerung des Fuhrparks abgeschlossen sein dürfte. Nachdem der Brandschutzbedarfsplan von 2010 nicht den Vorstellungen der Beelener Kameraden entsprochen hatte, konnte man sich nun mit der Verwaltung auf einen Fachberater einigen. „In den kommenden Monaten soll ein neuer Plan entstehen, der die Weichen stellt, damit wir auch in den nächsten Jahren gute Arbeit leisten können“, blickte Ludger Käuper, Leiter der Feuerwehr, optimistisch in die Zukunft. Mit Justin Vennemann haben die Kameraden im Zuge der Versammlung einen Vertrauensmann gewählt. „Diese Wahl ist im neuen Plan vorgesehen“, erläuterte Käuper. Insgesamt zeigten sich die Verantwortlichen mit den Entwicklungen innerhalb ihrer Wehr zufrieden. Ihr Dank galt den Jugendwarten, die sich um die Nachwuchsarbeit kümmern.

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