Feuerwehr rückte 2018 77 Mal aus
Bild: Manouras
Befördert wurden (vorne v. l.) Dennis Zieger, Fabius Hartmann und Kevin Austermann sowie (hinten v. l.) Karola Kockentied, Pascal Becker und Jonas Laub.
Bild: Manouras

Ein Großbrand und das Sturmtief „Friederike“ forderten dabei die ganze Aufmerksamkeit der eingeschworenen Truppe. Das wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Wehr im Beelener Gerätehaus deutlich. Allein 18 Einsätze mit unterschiedlichen Anforderungen an die Helfer gehen auf das Konto der stürmischen „Friederike“, die am 18. Januar 2018 in Beelen wütete. Viermal eilten die Feuerwehrleute zu teils schweren Verkehrsunfällen und einem Pkw-Brand an die Letter Straße. „Im Rückblick kann die Letter Straße als Einsatzschwerpunkt benannt werden“, erklärte Schriftführer Sven Schmidt, der den Jahresbericht im vollbesetzten Schulungsraum des Gerätehauses vortrug.

Großbrand hielt Feuerwehrleute in Atem

Allen Feuerwehrkameraden im Gedächtnis geblieben ist der Großbrand, der im Oktober auf einer Hofstelle ausgebrochen war und die Einsatzkräfte in Atem gehalten hatte. Doch es sind nicht nur die spektakulären Einsätze, die die Wehr zu meistern hat. Sie wurde zu 18 Ölunfällen gerufen, um auslaufende Betriebsstoffe zu binden, viermal half sie Menschen in unterschiedlichen Notlagen und rettete „ganz klischeehaft“, wie Schmidt mit einem Lächeln betonte, eine Katze aus einem Baum.

Durch Übungen und Lehrgänge gut gerüstet

So unterschiedlich die Einsatzlagen auch sind, so vielseitig müssen die Kameraden ausgebildet sein, um helfen zu können. Dass sie das sind, beweisen die zahlreichen Urkunden, die Wehrführer Ludger Käuper für Fortbildungen, Lehrgänge und Leistungsnachweise an die Mitglieder überreichen konnte. „Durch Übungen und Lehrgänge sind wir für die Einsatze gerüstet, zu denen wir gerufen werden“, betonte der Wehrführer.

Schwachstellen künftig ausmerzen

Wichtig war die zweite Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans, die in „einer guten und angenehmen Zusammenarbeit mit dem Fachberater, der Verwaltung und Feuerwehr aufgestellt wurde“, wie Käuper erklärte. Dennoch wurden einige Schwachstellen deutlich, die die Wehr nicht überraschte. Um diese zukünftig auszumerzen, habe sich die Politik bereits auf den Weg gemacht und Gelder im Haushalt 2019 bereitgestellt, „um die Planung mehrerer Projekte in Angriff nehmen zu können“, so Käuper weiter. Unter anderem soll ein Raum für die Jugendfeuerwehr geschaffen werden, wie Tim Feidiker als Jugendfeuerwehrwart in seinem Jahresbericht erklärte. Die bisherigen Räumlichkeiten glichen eher einem Durchgangszimmer. Mit einer Neugestaltung erhofft man sich eine Verbesserung der Aufenthalts- und Schulungsmöglichkeiten.

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 22. Januar.

SOCIAL BOOKMARKS