Feuerwehr zeigt Leistungsstärke
Die Jugendfeuerwehr zeigte, was nach einem Autounfall zu tun ist: (v. l.) Robin Wilmer, Alexander Isernhinke, Kevin Austermann und Mustafa Kiran.

Auch Bürgermeisterin Elisabeth Kammann war als Chefin der Feuerwehr anwesend und freute sich darüber, dass die Feier des Gottesdienstes in der Feuerwehrgerätehalle stattfand. Der Priester lobte das Engagement der Feuerwehrleute und rief den Zuhörern zu: „Das ist Ehrenamt pur“. Bei den 40 Einsätzen pro Jahr werde das Leitwort der Feuerwehr „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ in der Praxis gelebt. Pfarrer Paskert ging in seiner Predigt auch auf den Heiligen Florian ein, den Schutzpatron der Feuerwehren. Musikalisch gestaltet wurde die gottesdienstliche Feier von der Evangelischen Bläsergemeinschaft unter der Leitung von Reinhard Gerstel. Die Bläserinnen und Bläser sorgten für einen feierlichen Rahmen. Nach dem Gottesdienst fand ein buntes Treiben rund um das Feuerwehrgerätehaus statt. Diesmal hatte man, auch aus Platzgründen, auf Schauübungen verzichtet. Vielmehr verteilten sich die Blauröcke und erklärten in kleinen Gruppen Geräte, Fahrzeuge und Ausrüstung, Alle Fahrzeuge der Wehr wurden vorgeführt, speziell aber ein neuartiges Stabilisierungswerkzeug, mit dessen Hilfe verunfallte Fahrzeuge gesichert und stabilisiert werden können. Der Kreis Warendorf präsentierte sich mit einem Rettungstransportwagen (RTW). Dabei ging es auch darum, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem Rettungsdienst des Kreises Warendorf darzustellen. Recht anschaulich war die Darbietung, wer kennt schon das Innere eines Rettungstransportwagens? Für die Kinder war die Hüpfburg aufgebaut und wer wollte, konnte auch mit einem richtigen Feuerwehrschlauch erste Löschversuche unternehmen. Darüber hinaus machte die Jugendfeuerwehr Werbung in eigener Sache. Am Nachmittag gab der Spielmannszug ein Platzkonzert, es gab Speis und Trank, und auch ein Kuchenbüfett lockte.

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