Firmlinge übersetzen das Wort Frieden
Bild: Wiengarten
Die Texte der jungen Firmlinge unter Federführung von Pastoralreferentin Christine Knuf waren beeindruckend. Hier tragen (v. l.) Laura Hofene und Claire Strotmeier Worte zum Thema „Wie können wir Frieden leben“ vor. Ganz rechts im Bild (v. l.) Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, Annemarie Buddenkotte und Pastoralreferentin Christine Knuf.
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Wie viel Unheil muss erst noch geschehen, bis sich die Menschheit besinnt? Am Volkstrauertag stieg diese Frage zum Himmel auf und wollte nachdenklich machen. Ihre Ängste und Sorgen, aber auch ihre Hoffnungen stellten junge Firmlinge zusammen mit Pastoralreferentin Christine Knuf in den Mittelpunkt der Gedenkfeier. Mit dabei waren Claire Strotmeier, Annemarie Buddenkotte und Laura Hofene. Sie waren gedanklich selbst aktiv geworden und hatten das Wort Frieden in ihrer Sprache ganz neu übersetzt.

Zuvor hatten die jungen Christen mahnende Texte gesprochen. Besonders auch der Text von André Heller „Vom Schrei nach dem Frieden“ beeindruckte und stellte mit einfachen Worten die Aufforderung der Gewaltverweigerung in den Mittelpunkt. Über die Sinnhaftigkeit eines Volkstrauertags, an dem ein Volk um die Opfer der in den beiden Weltkriegen gestorbenen Menschen trauern sollte und es dann doch nicht tut, wird immer wieder diskutiert.

Wenn sich aber, wie am Sonntag in Beelen, junge Menschen mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen, dann hat dieser Gedenktag doch noch seine Berechtigung, auch wenn die Zahl der Besucher sehr überschaubar war. Die evangelische Bläsergemeinschaft und der Männergesangverein Concordia umrahmten die textliche Gestaltung mit Musikbeträgen. Die Kranzniederlegung erfolgte vor dem Ehrenmal durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beelen zusammen mit Bürgermeisterin Elisabeth Kammann. Sie begrüßte alle Anwesenden, dankte denen, die an der Gestaltung mitwirkten und hob hervor, dass es eine Bereicherung ist, dass junge Menschen sich mit der Thematik auseinandersetzen.

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