Fragebogen soll Wohnbedarf Älterer klären
Bild: Baumjohann
Ein Fragebogen wird Ende des Monats an alle Bürger Beelens verschickt, die älter als 60 Jahre alt sind.
Bild: Baumjohann

Wie genau der Fragebogen aussehen soll, war am Montag Thema bei der jüngsten Sitzung der Zukunftswerkstatt im Ratssaal. „Die meisten Menschen wollen möglichst lange selbstständig wohnen und bei Bedarf Hilfe in Anspruch nehmen“, ist Bürgermeisterin Elisabeth Kammann überzeugt. Und so findet sich im Bogen beispielsweise auch die Frage nach der Barrierefreiheit der derzeitigen Wohnung, eventuell geplante Investitionen, um das Haus altengerecht umzubauen oder der Bereitschaft, einen Gast unentgeltlich im Haus aufzunehmen, wenn dieser dafür bei den Alltagsgeschäften helfe.

Verschickt werden soll der Fragebogen zum Ende des Monats, spätestens aber Anfang Mai. Erhalten werden ihn alle Beelener Bürger ab einem Alter von 60 Jahren. „Der Fragebogen wird zusammen mit einem Anschreiben der Gemeinde verschickt“, blickt Kammann voraus. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis hofft die Bürgermeisterin darauf, möglichst viele der etwa 1300 zu verschickenden Fragebögen ausgefüllt zurückzubekommen, um so ein realistisches Bild der Wohn- und Lebenssituation älterer Mitbürger in der Gemeinde Beelen zu bekommen. Unterstützt werden die Zukunftswerkstatt und die Gemeinde Beelen vom Kreis Warendorf. Sozialplanerin Verena Schulte-Sienbeck nahm auch an der Arbeitskreissitzung am Montag teil und gab Anregungen zur Formulierung einzelner Fragen.

Wie unterschiedlich Wohnformen im Alter heute aussehen können, will die Zukunftswerkstatt demnächst mit einer Vortragsveranstaltung deutlich machen. Ein Experte vom Landesbüro innovative Wohnformen soll in die Axtbachgemeinde eingeladen werden, blickt Elisabeth Kammann voraus.

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