Für himmlisches Projekt packen alle mit an
Bild: Wiengarten
Stolz waren die Mitglieder der Beelener Landjugend am Samstagabend nach getaner Arbeit. Trotz einer umfangreichen Aufgabenstellung konnte alles bewältigt werden.
Bild: Wiengarten

Die Landjugendlichen hatten es sich seit Donnerstagabend zur Aufgabe gemacht, einen Rastplatz an der Letter Straße zu errichten. Zusätzlich wurde die Aktion „Mary’s Meal‘“ aus Mainz unterstützt, die notleidende Kinder in Übersee mit wichtigen Dingen des Alltags ausstattet.

Viel Arbeit wartete bei der Aktion auf die jungen Leute. Denn nicht nur für den Bau und das Einsammeln von Kleidung musste gesorgt werden, auch Sponsoren mussten gefunden werden. Am Donnerstagabend, nach dem Erhalt der Aufgabenstellung bei einem zentralen Treffen in Warendorf, wurde erst einmal im Landjugendraum eine Strategie festgelegt. Schnell wurden Flyer entworfen, die man mit Unterstützung von Pfarrer Norbert Happe im Pfarrhaus drucken konnte.

 Dann hieß es, die rund 700 Zettel in die Briefkästen der Beelener Bürger zu verteilen. Geldspenden kamen von Pfarrer Happe, der Volksbank Ostmünsterland und der Raiffeisen-Warengenossenschaft. Sachspenden erhielten die Jugendlichen von anderen Unternehmen. So stellte die Firma Düpjohann Farbe bereit, die Firma Zumbusch alles zur Bodengestaltung am Rastplatz, die Firma Metallbau Blienert spendete Metall für die Bänke.

Das Holz dazu kaufte die Gruppe mit den Geldspenden ein. Würstchen zur Stärkung gab es von Brinkmann Beelen, Getränke von der Firma Horstkötter und einen großzügigen Preisnachlass von Elas Grillstübchen. Ein schmackhaftes Mittagessen konnten die KLJB-Mitglieder am Samstag in der Gaststätte „Zum Holtbaum“ einnehmen. Wichtige Arbeitsgroßgeräte stellte die Firma Wessel-Lepper zur Verfügung, ebenso kamen diese von Zumbusch.

Die Utensilien für das Packen der Rucksäcke stellte zu einem großen Teil die Kleiderstube Ennigerloh zur Verfügung, zusätzlich zu etlichen Bürgern aus Beelen, die spendeten. Das Eiscafé Dolomiti unterstützte ebenfalls die Sammelaktion als Annahmestelle. Das Grundstück stellte Werner Strübbe zur Verfügung und auch die Gemeindeverwaltung wirkte unterstützend. Viele Stunden wurde gearbeitet. Dabei wurde nicht nur der Platz selbst mit einem guten Fundament versehen , auch die Bänke und der Tisch wurden selbst geschmiedet und gezimmert.

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der „Glocke“.

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