Gehirn-Jogging nicht nur für Vergessliche
Das hat man den Salat: Der Schlüsselbund mit sämtlichen Türöffnern – und in diesem Fall mit Elch – ist im Kühlschrank deponiert. Da gehört er aber nicht unbedingt hin. Eselsbrücken helfen, die Schlüsselsammlung an sinnvollem Ort zu deponieren.

Die Beelenerin ist zertifizierte Gedächtnistrainerin und gibt „Schusselinchen“ Tipps, die öfter mal etwas „verdrömmeln“. Einen ganzen Strauß an Übungen hat Ulla Hans parat, um dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Ob Zahlen- oder Wortspiele: Wichtig ist der Gedächtnistrainerin eins – der Spaß an der Sache. Das gilt vor allem für die Teilnehmer ihrer Kurse, die sie am Axtbach anbietet. „Wer Erinnerungen an Positives wie Lachen knüpft, kann sie später schneller abrufen“, weiß die Expertin.

Spielerisch üben

Spielerische Übungen helfen dabei, die Merkfähigkeit und Denkflexibilität zu steigern, die Konzentration und das logische Denken zu erhöhen sowie die Fantasie und die Kreativität zu fördern. „Gedächtnistraining ist nicht nur etwas für Vergessliche“, betont Ulla Hans. Auch Menschen, die ihre grauen Zellen auf Trab halten wollen, gern auch mal um die Ecke denken und etwas Neues ausprobieren möchten, sind in ihren Kursen anzutreffen. Was Inhalt der Übungsstunden ist, entscheiden die Teilnehmer in der ersten Stunde. „Danach richte ich den weiteren Programmplan aus“, erklärt die Expertin. 90 Minuten dauern die Einheiten, die Ulla Hans im Auftrag der Frauengemeinschaft ab Montag, 6. März, im katholischen Pfarrheim anbietet. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Zwischen den Konzentrationsübungen werden immer wieder Pausen eingelegt, um den Körper in Bewegung zu bringen und dem Gehirn eine kurze Ausszeit zu gönnen. Deshalb nennt sich das Angebot „Ganzheitliches Gedächtnistraining“.

Merkel-Raute hilft

Neben Tricks unter anderem zum besseren Behalten von langen Telefonnummern vermittelt das regelmäßige Training auch Strategien für den Alltag und gibt Tipps, wie das Gehirn mit einfachen Übungen angeregt werden kann. Denn: Wer die Finger zur „Merkel-Raute“ zusammenlegt oder sich hin und wieder die Ohren sanft ausstreicht, tut seinen grauen Zellen bereits etwas Gutes.

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