Gelungene Premiere für „Beelen im Bild“
Bild: Baumjohann
Das neue Kamerateam des Heimatvereins: (v. l.) Peter Gagsch, Thomas Bornefeld, Werner Kottenstedte führen „Beelen im Bild“ weiter.
Bild: Baumjohann

In 64 Minuten hatte Heimatfilmer Hubert Grachtrup die Ereignisse des abgelaufenen Jahres festgehalten. Von der Aufführung des plattdeutschen Theaters bis zum Besuch aus der Partnergemeinde Villers-Ecalles, vom 85. Geburtstag des Spielmannszugs, dem Schützenfest und dem 25-jährigen Bestehen des Heimatvereins bis hin zum Abschied von der Von-Galen-Schule reichte das Spektrum. Daraus einen gut 60-minütigen Film zu machen, sei gar nicht so einfach gewesen, blickt Thomas Bornefeld zurück. „Eigentlich war der Film immer zu lang.“ Und so war die Entscheidung gefallen, in 2013 zwei Beelen-Filme zu erstellen. Einer beschäftigt sich ausschließlich mit dem Abschied von der VGS („Die Glocke“ berichtete) und wurde schon vorgeführt, der andere, „Beelen im Bild 2013“, feierte am Wochenende Premiere.

Eine weitere Premiere war wohl auch, dass im 2013er Film auch Ereignisse aus 2012 eine Rolle spielten – das Thema „von-Galen-Schule“ hatte das nötig gemacht. Äußerst gelungen war die zweite Neuerung: Als Sprecher und Kommentator fungierte erstmalig Dieter Lohmann, der die Szenen erläuterte, ergänzende Informationen gab und dafür manchmal sogar die Reimform wählte. „Man muss sich von den Bildern inspirierten lassen. Irgendwann fällt mir dann schon was ein“, schildert Lohmann seine Herangehensweise an die Kommentierung. Einige Stunden habe er damit zugebracht, die richtigen Worte zu finden.

 Für Heimatfilmer Hubert Grachtrup war „Beelen im Bild 2013“ der letzte Heimatfilm, den er gedreht hat. Mit Peter Gagsch und Werner Kottenstedte stehen die Nachfolger schon parat, damit es auch 2014 wieder in einem Streifen festgehalten wird. Grachtrup jedenfalls konnte sich nach den Filmaufführungen genauso wie das gesamte Team über den Applaus der Zuschauer freuen.

Gezeigt wurde jedoch nicht nur der Film aus 2013, sondern auch die Streifen der Jahre 1960 und 1980. Gleich drei verschiedene Projektionsgeräte mussten dafür aufgebaut werden – der moderne Beamer für den 2013er-Film, ein 16-Millimeter-Projektor für den Film aus 1980 und ein 8mm-Projektor für den 1960er-Film.

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