Glaserfaserausbau macht nur Ärger
Aktuell buddelt das Unternehmen Deutsche Glasfaser am Bauenrott. Es gibt Beschwerden über den unzureichenden Ausbau

Grund genug für die Verwaltung, ein Krisengespräch mit den Verantwortlichen einzuberufen. Das hat am Mittwochnachmittag im Rathaus stattgefunden. Am Tisch saßen Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, Regionalmanager Ingo Teimann und Projektleiter Bau Peter Kowalski von Deutsche Glasfaser. Kammann berichtete, dass sich immer häufiger Bürger direkt bei der Bürgermeisterin oder den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung meldeten, um Unzulänglichkeiten beim Glasfaserausbau kundzutun. Dem werde unverzüglich von Seiten der Gemeinde nachgegangen. Doch das bindet Personal. Dem fehlt dann die Zeit, sich um andere wichtige Aufgaben zu kümmern. Ein Ärgernis, das die Verwaltung schnellstmöglichst abgestellt wissen möchte. Elisabeth Kammann, Thomas Middendorf und Michael Kosmann vom Bauamt der Gemeinde haben während des Krisengesprächs deutlich gemacht, dass Baustellen bei weiteren Mängeln im Bereich der Sicherheit künftig stillgelegt werden sollen. „Es war an der Zeit, einmal deutlich Tacheles zu reden“, betonte Kammann. Hier stimmte ihr Deutsche Glasfaser-Regionalmanager Teimann zu. Offen räumte er Versäumnisse ein: „Ja, wir haben Fehler gemacht.“ Alle Beteiligten sind sich einig, dass es jetzt darum geht, diese Fehler abzustellen. Teimann sichert zu, dass das Unternehmen Deutsche Glasfaser diesbezüglich die von ihr beauftragte Firma noch einmal mit Nachdruck auf die Einhaltung der Ausbaustandards in Fragen der Sicherheit, Sauberkeit und Bauausführung hinweisen werde. Gemeinsam werde es auch weiterhin wöchentliche Baubesprechungen zwischen der Gemeindeverwaltung Beelen, dem Unternehmen Deutsche Glasfaser und der ausführenden Baufirma geben. Für Fragen und Informationen können sich die Bürger montags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr an das Baubüro des Unternehmens Deutsche Glasfaser in der Warendorfer Straße 1 (bei Beelonia) wenden.

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