Hände voll zu tun für Mofafreunde
Archivbild: Baumjohann
Heiß umkämpft war 2014 auch das Rennen in der offenen Klasse. Bereits beim Start wurde es spannend. Am Samstag, 25. Juli, dreht sich bei 8. Beelener Mofarennen am Baarbach 2 wieder alles um Motorengeräusche, Abgase und den Sieger mit den meisten gefahrenen Runden.
Archivbild: Baumjohann

„Die Glocke“ ist vorab zu Besuch bei den Mofafreunden gewesen, die die Veranstaltung organisieren. Einer von ihnen ist Christopher Mikulski aus Oelde. „Auch wenn man beim achten Mal Routine entwickelt hat, gibt es noch viel zu tun“, sagt er. Freiwillige Helfer müssen gefunden und ihren Diensten zugeteilt werden. Das Gelände mitsamt Rennstrecke muss hergerichtet werden. Seit Mittwochabend schmückt zudem ein Banner die B 64 und weist auf die Veranstaltung hin.

Transponder ermitteln Rundenzahl

Bereits in trockenen Tüchern ist eine Neuerung: Erstmals werden für die Zeitmessung Transponder eingesetzt, die an den Zweirädern befestigt werden. „Damit zählen wir die Runden“, sagt Mikulski. Denn derjenige, der am Ende die meisten Runden gefahren ist, darf sich Sieger des 8. Beelener Mofarennens nennen. Es gibt zwei Klassen, in denen gestartet wird: Mofaklasse und offene Klasse. Gewinner ist der, der in zwei beziehungsweise eineinhalb Stunden alles gegeben hat und dessen Rundenkonto die höchste Anzahl zeigt. „Zwischen 700 und 900 Meter wird eine Runde umfassen“, sagt Helmut Reckordt. Im vergangenen Jahr erfuhr die Gruppe „6 to 1“ aus Hövelhof 86 Runden in der Mofaklasse und durfte zum vierten Mal in Folge den Pokal mit nach Hause nehmen.

Ab 10 Uhr in die Boxengasse

Los geht es am Samstag ab 10 Uhr: Die Teams können in die Boxengasse. Ab 12 Uhr startet das Training, um 14.30 Uhr gehen die Fahrer in der Mofaklasse an den Start. Um 17 Uhr ermitteln die Fahrer in der offenen Klasse ihren Sieger. Zwischen den Rennen zeigen Crossfahrer ihr Können. Fahrer, Helfer und Gäste lassen den Wettkampftag bei einer After-Race-Party im Festzelt ausklingen. Speisen und Getränke können für schmales Geld gekauft werden. Die Einnahmen werden wie in den Vorjahren für den guten Zweck gespendet. Auch die kleinen Zweirad-Fans kommen mit Hüpfburg und Sandkasten auf ihre Kosten.

Erstmals zusammen mit „Krach am Bach“

Kein Problem sehen die Organisatoren darin, dass am gleichen Wochenende „Krach am Bach“ stattfindet. „Wir sehen das als Chance, Zuschauer vom Festival auch bei uns begrüßen zu dürfen“, sagt Mikulski. Die Anmeldungen laufen, Teams aus dem Umkreis von 100 Kilometer werden erwartet. Informationen zur Anmeldung und zum Rennen gibt es bei Helmut Reckordt unter: 05245/6611.

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