Haus Heuer: Von Ruine zum Schmuckstück
Bild: Stempfle
Im Stil der 1950er-Jahre ist unter anderem die Stube eingerichtet. Dort finden bis zu zwölf Personen Platz.
Bild: Stempfle

Geglaubt hat der Vorsitzende des Vereins „DorfGut Beelen“ immer an das Gelingen des ehrgeizigen Projekts, aus dem baufälligen Fachwerkhaus, einen Steinwurf vom Villers-Ecalles-Platz entfernt, eine kulturelle Begegnungsstätte für alle Bürger zu machen. „Ich restauriere selbst gern Möbel und weiß, was man aus Gegenständen herausholen kann, die andere wegwerfen würden“, sagt Tetzlaff im Gespräch mit der „Glocke“.

Dass das Haus Heuer dennoch in so kurzer Zeit mit der Tatkraft so vieler Helfer eine Frischzellenkur erhalten habe, damit habe er nicht gerechnet. Auch Ursula Lepper, Vorstandsmitglied von „DorfGut Beelen“, ist immer wieder begeistert, wie groß der Zuspruch in der Bevölkerung zu diesem Mammutprojekt war und ist. „Viele haben mit angepackt, jeder wollte irgendwie beteiligt sein“, zeigt sie sich stolz auf das große Engagement.

Ja, auch Kritiker habe es gegeben. Menschen, die das Projekt zum Scheitern erklärt, das Geld und die ehrenamtliche Arbeitszeit lieber woanders investiert gesehen hätten. Doch diese Kritiker seien im Laufe der Jahre weniger geworden und nun, wenige Tage vor der feierlichen Eröffnung des Hauses am Sonntag, 28. April, fast gänzlich verstummt. Doch die Gegner haben mit ihrer Kritik eins erreicht: Sie haben den Ehrgeiz und die Motivation des Vereins und der Helfer geweckt, das Projekt zur Vollendung zu führen.

Das soll am Sonntag, 28. April, groß gefeiert werden. Helfer, Förderer und Unterstützer kommen um 11 Uhr zusammen, um unter anderem bei der Haussegnung durch Pastor Norbert Happe und Pastor Pfarrer Dr. Uwe Gryczan dabei zu sein. Ab 14 Uhr findet ein „Tag der offenen Tür“ für die interessierten Bürger statt. An diesem Nachmittag können sich die Beelener durch die Räume führen lassen und das Flair der 50er-Jahre genießen. Zusätzlich wird ein Kuchenbüfett aufgebaut sein, der neu angelegte Bauerngarten lädt in frischem Grün zum Verweilen ein. Dazu wird die Veranstaltung musikalisch durch verschiedene Gruppen untermalt.

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