Haus Heuer: eine Erfolgsgeschichte
Bild: Wiengarten
Der Erfolgsvorstand von „DorfGut Beelen“ mit (v. l.) Werner Tetzlaff, Petra Rau, Ursula Lepper, Heinz Vögeler, Willi Amsbeck, Christel Kammann, Ludger Wiemann und Marcel Jokoszies.
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Trotz des Fußballschlagers zwischen Schalke 04 und Real Madrid zog es deutlich mehr als 40 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Das waren sogar einige mehr als vor Jahresfrist. Vorsitzender Werner Tetzlaff begrüßte die Anwesenden und führte aus, dass man mit einer positiven Zukunftsperspektive in die nächsten Jahre starte.

Alle Mitglieder hatten die Einladung zur Generalversammlung form- und fristgerecht erhalten, nur der stellvertretende Vorsitzende, Marcel Jokoszies, nicht. Er war aber trotzdem anwesend und führte im Wechsel mit Tetzlaff durch die Tagesordnung.

Schriftführerin Ursula Lepper trug einen umfangreichen Jahresbericht vor. Sie erinnerte an die Einweihung des Hauses Heuer am 28. April mit 120 geladenen Gästen und einem attraktiven Rahmenprogramm. Am Nachmittag hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, das Gebäude zu bewundern und zu besichtigen.

Inzwischen haben viele Veranstaltungen, Tagungen und Sitzungen in dem Gebäude an der Gartenstraße stattgefunden. Unter anderem fanden in den Gemäuern 21 Trauungen statt, 23 Vereine nutzten das Haus, ferner war es Anziehungspunkt für auswärtige Vereine im Rahmen ihrer Fahrradtouren.

„Das Haus Heuer lebt und wird von der Bevölkerung angenommen“, stellte die Schriftführerin fest. Auch für das laufende Jahr sind schon viele Termine reserviert worden.

Der Verein „DorfGut Beelen“ zählt aktuell 189 Mitglieder. Für diese Menschen hatte der Vorstand im abgelaufenen Vereinsjahr eine Altstadtführung in Warendorf organisiert. Einen Kreativmarkt gab es im November. 30 Frauen zeichnen für das monatliche Café verantwortlich. Ursula Lepper dankte ihnen für ihr Wirken und Annegret Tetzlaff für die umfangreiche sowie arbeitsintensive Hausverwaltung.

Kassierer Willi Amsbeck konnte der Versammlung positive Zahlen mitteilen. Bemerkenswerter war aber seine Prognose für die kommenden Jahre: „Wir werden das Haus auf Dauer bewirtschaften können“, so seine Einschätzung. Die Kassenprüfer Anton Kammann und Karl Rottmann bescheinigten dem Bankkaufmann eine einwandfreie und vorbildliche Verwaltung des Vereinsvermögens.

 Christel Kammann legte die Kosten für das Haus Heuer noch einmal offen und zeigte auf, wie diese finanziert wurden. Von den Kosten in Höhe von 495 000 Euro wurden 221 000 Euro an Eigenleistungen erbracht. Ein Dank ging an Christel Kammann, die großes Geschick darin bewiesen hatte, Zuschusstöpfe anzuzapfen.

Bürgermeisterin Elisabeth Kammann sprach von beeindruckenden Berichten und schickte Komplimente in Richtung Vorstand. „Das Haus Heuer ist ein Leuchtturmprojekt für Beelen“, rief sie den Anwesenden zu.

Die Wahlen gingen kurz und schmerzlos über die Bühne. Der zweite Vorsitzende Marcel Jokoszies, Kassierer Willi Amsbeck, die Beisitzer Heinz Vögeler und Christel Kammann sowie die Kassenprüfer wurde allesamt in ihren Ämtern bestätigt. Nach einer kleinen Satzungsänderung zeigte Willibald Distler noch einen informativen Film über die Einweihung des Hauses Heuer.

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