Haus der Vereine rückt in Blickpunkt
Bild: M. Edelkötter
Das Gebäude der früheren Grundschule in Beelen aus der Luft betrachtet: Die FWG-Fraktion im Gemeinderat greift nun die Idee zur Einrichtung eines Hauses der Vereine wieder auf.
Bild: M. Edelkötter

Bereits im April vorigen Jahres hatte die Fraktion der Freien Wählergemeinschaft im Rat der Gemeinde Beelen angeregt, in den früheren Grundschulräumen ein so genanntes „Haus der Vereine“ einzurichten. Daran anknüpfend stellt die FWG-Fraktion nun den Antrag, dass die Gemeinde noch in diesem Jahr Fördergelder für ein Haus der Vereine für die notwendigen Baumaßnahmen und die Ersteinrichtung aus dem Förderprogramm „Dorferneuerung 2020“ beantragen soll. Dies ist bis zum Stichtag 30. September letztmals möglich. Außerdem wünschen die Freien Wähler, die infrage kommenden leerstehenden Räume der ehemaligen Grundschule schon jetzt, soweit möglich, den Vereinen zur Verfügung zu stellen, sofern dies nicht förderschädlich ist.

„Im Rahmen des Ikek-Projektes – Integriertes kommunales Entwicklungskonzept – hat das in den Gebäudeabschnitten der ehemaligen Grundschule entlang des Osthoffs und der kleinen Turnhalle entwickelte ‚Haus der Vereine‘ Zuspruch seitens der Vereine sowie großer Teile der Beelener Bevölkerung erfahren“, schreibt die FWG in der Antragsbegründung. Mit dem Umzug der Grundschule in das umgebaute Hauptschulgebäude stünden die infrage kommenden Räume nunmehr für eine entsprechende Umnutzung zur Verfügung. Fördertatbestände im Rahmen der Dorfentwicklung seien unter anderem die Schaffung, Erhaltung und der Ausbau von Mehrfunktionshäusern sowie Räumen zur gemeinschaftlichen Nutzung einschließlich der gestalterischen Anpassung des Innenausbaus. Die Zuwendung werde in Form der Anteilsfinanzierung mit Höchstbetragsregelung gewährt. Der Fördersatz betrage für Gemeinden 65 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Höhe der Zuwendung belaufe sich auf maximal 250 000 Euro, liefert die Freie Wählergemeinschaft Hintergrundinformationen.

Für einen Teil der ehemaligen Grundschulräume seien jedoch keine Umbaumaßnahmen erforderlich. Sie könnten direkt für die Vereinsnutzung freigegeben werden, findet die FWG. Der Raumbedarf der Vereine sei gegeben; der Unterhaltungszustand des Gebäudes einem Leerstand nicht zuträglich.

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