Intensität der Werke für Besucher spürbar
Bild: Wiengarten
Viele Besucher waren zur Vernissage am Donnerstag gekommen. Auch Kinder waren darunter, die mit Begeisterung die wunderschönen Bilder betrachteten.
Bild: Wiengarten

„Diese Ausstellung darf hier nicht die letzte sein“, war ein Resümee, das viele Gäste an diesem Morgen äußerten. Maria Kemper, Vorsitzende des Kulturkreises, konnte eine große Besuchergruppe zur Ausstellungseröffnung begrüßen. Besonders hieß sie die beiden Künstlerinnen Heike Bischof aus Bremen und Heike Haltermann aus Beckum willkommen. Daneben begrüßte sie auch Katharina Sternberg mit ihren Schülern, die für die musikalische Begleitung sorgten, und Bürgermeisterin Elisabeth Kammann.

Eine informative Einführung in die Arbeiten gab danach Claudia Kursawe. Lebendig vermittelte sie den Werdegang der beiden ausstellenden Künstlerinnen.

Heike Bischoff, die vor zehn Jahren schon einmal im Beelener Rathaus ausgestellt hatte, ist in Bremen geboren und lebt noch heute in der Nähe der Hansestadt. Seit ihrer Jugend beschäftigt sie sich als Autodidaktin mit unterschiedlichen Maltechniken. Aktuell freut sie sich auf die Veröffentlichung des Kinderbuchs „O’Mellys Abenteuer“, für das sie die bildnerische Gestaltung übernommen hat.

Heike Haltermann ist in Rheinberg am Niederrhein geboren. Sie absolvierte zuerst die Ausbildung zur staatlich geprüften Modegestalterin und widmet sich seit Jahren der Malerei.

Interessant war, dass Claudia Kursawe, die an einer Schule in Warendorf unterrichtet, mit ihren Schülern im Kunstunterricht die Bilder der beiden Künstlerinnen besprochen hat. Im O-Ton vermittelte sie gekonnt die Äußerungen der Kinder, die nicht nur für ein Schmunzeln sorgten, sondern Nachdenklichkeit bei den Gästen erzeugten. „Das ist ja wie ein Foto, so kann man ja gar nicht malen“, war eine der vielen Äußerungen. Eines hatten die Kinder erkannt: Die Intensität der Bilder und die Verbundenheit der Künstlerinnen mit ihren Werken kommt in den Darstellungen zum Ausdruck.

Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen gibt es noch bis zum 4. Juni. Bis Dienstag ist Haus Heuer täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei und das Café geöffnet. Die Bilder und auch einige Kunstdrucke stehen zum Verkauf.

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