Kampf gegen B 64n wird fortgeführt
Bild: S. Wiengarten
Aufmerksam verfolgten die Vereinsmitglieder die Informationen. Besonders die Berichte zur Prioritätenliste und zur „Grünen Welle“ stießen auf großes Interesse bei den Anwesenden.
Bild: S. Wiengarten

Vorab jedoch wurden die normalen Regularien einer Jahreshauptversammlung bewältigt. Nach der Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden Andreas Künnemeyer konnte dieser die Beschlussfähigkeit der Versammlung feststellen. Der Jahresbericht, der durch Künnemeyer verlesen wurde, war umfangreich.

Viele Veranstaltungen waren umgesetzt worden. Dabei wurde deutlich, dass es für den Beelener Verein wichtig ist, sich mit den umliegenden Vereinen, die sich gegen den Bau der B 64n einsetzen, zu vernetzen. Viele gemeinsame Veranstaltungen konnten somit im Rückblick erwähnt werden, ebenso aber Treffen, an dem die Beelener aus Solidarität teilgenommen hatten. Diese Solidarität, so der Vorstand, sei von großer Bedeutung und so lebe man im Verein das Motto: „Gemeinsam sind wir stark“.

Einen blitzsauberen Kassenbericht konnte Robert Ostermann geben. Die Kassenprüfer Conny Bleckert und Petra Grothues bescheinigten dies, und so wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung durch die Anwesenden erteilt.

Die Prioritätenliste der B 64n stellte eine schwierige thematische Kost da. Ausführlich hatte sich Carsten Birkemeier damit beschäftigt. Er konnte, auch anhand von vielen Medienkopien, belegen, dass unterschiedlich berichtet wurde. Da gab es sowohl die Nachricht, dass eine Umsetzung kommt, schnell kommt, aber auch die Informationen, dass das Projekt quasi „gestorben“ sei. Als Fazit konnte Carsten Birkemeier allen mit auf den Weg geben, dass der „gigantische Ausbau“ der B 64n noch lange nicht vom Tisch sei. Vielleicht laufe im Moment alles etwas verlangsamt, aber die Gefahr der Riesentrasse sei noch vorhanden, und so dürften sich die Beelener Naturfreunde nicht zurücklehnen und müssten auch weiter zusammen mit den Gruppen aus den umliegenden Orten aktiv bleiben.

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