Kinder werden mit Bussen transportiert
Archivbild: Stempfle
Die Schüler werden auch zukünftig mit Bussen zur Grundschule gebracht. Eine Umstellung des Schülerspezialverkehrs auf gemeindeeigene Bullis ist mit Entscheidung des Schulausschusses vorläufig vom Tisch.
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 „Die erheblichen Bedenken, die die Eltern der Grundschüler bei einer Informationsveranstaltung Ende September geäußert haben, sind nicht von der Hand zu weisen“, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Kammann den Mitgliedern des Schulausschusses. Obwohl die Erziehungsberechtigten durchaus der Idee, die Kinder mit Bullis zu transportieren, positiv gegenüberstanden, seien während der Veranstaltung zahlreiche Bedenken und Sorgen vorgetragen worden. „Die Problematik, einen Pool von mindestens 30 ehrenamtlichen Fahrern gewinnen zu müssen, wurde angesprochen. Auch wiesen die Eltern auf die organisatorische Hürde hin, wenn ein Fahrzeug ausfällt, die Kinder nach Schulschluss auf die Bullis aufgeteilt werden und den Transport überzähliger Schüler, wenn mehr als 21 Kinder gefahren werden müssen“, fasste Kammann zusammen.

Weiter seien grundsätzliche Bedenken geäußert worden, ob die Umstellung überhaupt logistisch umzusetzen sei, insbesondere vor dem Hintergrund der relativ geringen Einsparungen.

Voll des Lobs seien die Eltern für die derzeitige Busfahrerin gewesen. „Sie kennt jedes Kind und die Haltestellen, an denen die Schüler zu- und aussteigen“, berichtete Kammann. Mit Blick auf die Schülerzahlen, die bis 2020 zwischen 34 und 29 Kinder schwankt, sei eine Umstellung des Beförderungssystems nicht notwendig.

Einstimmig votierte der Schulausschuss dafür, eine mögliche Änderung im Transportsystem zunächst zurückzustellen. Die Anzahl der fahrberechtigten Schüler soll künftig regelmäßig überprüft und bei einem spürbaren Rückgang nochmals über eine Umstellung beraten werden. „Der Vertrag mit dem Busunternehmen läuft jeweils für ein Jahr und kann bis zum 30. April für das darauf folgende Schuljahr gekündigt werden“, ergänzte Kammann.

Der Dank des Ausschusses ging an Verwaltungsmitarbeiter Manuel Rieping, der das aufwendige Projekt vorbereitet hat. „Diese ermittelten Zahlen können wir zukünftig auch mit Blick auf die Zukunftswerkstatt nutzen“, betonte Bettina Papenbrock (FDP)

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