Kirmestrubel bei „Jans to Beilen“
Bild: Wiengarten
Das Fahrgeschäft „Scheibenwischer“ war zum ersten Mal auf der Beelener Kirmes vertreten und erfreute sich sofort großer Beliebtheit bei den Besuchern.
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Die Menschen waren froh, endlich aus ihren Häusern zu können und so strömten sie in besonders großer Zahl zum Villers-Ecalles-Platz. Bevor die offizielle Eröffnung stattfand, traten Mary Seggelmann und Resi Kötter vom Heimatverein in Aktion. Sie überreichte den Kindern Tüten mit Fahrchips, deren Luftballons vor Jahresfrist den weitesten Weg zurückgelegt hatten. Nele Hermann (702 Kilometer), Stephanie Brinkmann (587), Kit Brode (574), Tobias Linnenbank (487), Sare Kurt (423) und Colin Weinekötter (398) hießen die Gewinner.

Pfarrer Norbert Happe, Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, Resi Kötter und Christiane Tovar war es vorbehalten, den Startschuss zu geben. Pfarrer Happe betonte, dass die Kirmes einen kirchlichen Hintergrund habe und lud daher auch zu den Gottesdiensten ein. Bürgermeisterin Elisabeth Kammann dankte den Schaustellern für ihr Kommen und rief alle Beelener auf, sich an den drei Tagen auf dem Rummelplatz zu begegnen und das bunte Treiben auf sich wirken zu lassen. Dann kamen die erlösenden Worte, als sie sprach: „Ich erkläre die Kirmes für eröffnet.“

„Schneller, höher, weiter“, so hieß jetzt die Devise. In diesem Jahr ist mit dem „Scheibenwischer“ ein neues Fahrgeschäft auf der Kirmes zu finden, das gut angenommen wurde. Die Mannschaft des Restaurants „Zur alten Mühle“ („Antje und ich“) hatte einen „Jumbo-Stand“ aufgebaut, unter dessen Dach jede Menge Sitzgelegenheiten Platz fanden. Die Fahrgeschäfte konnten sich über einen Mangel an Zuspruch nicht beklagen. Es duftete nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln, das Aroma frischer Pizzen und krosser Bratwürstchen prickelte verführerisch in der Nase, und der Losstand verkündete „Keine Nieten“. Kirmesherz was willst du mehr? Beelen stand Kopf und feierte die Traditionskirmes „Jans to Beilen“.

Nur die Zahl der Trödelstände war überschaubar. Vielleicht hatte der verregnete Vormittag den ein oder anderen Trödler davon abgehalten, seinen Stand aufzubauen.

Am heutigen Montag findet dann der Kirmesendspurt statt. Es besteht noch einmal die Gelegenheit, den „Jans“ zu genießen.

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