„Kramba“ mit Sound, für den Gefängnis droht
Bild: J. Kleigrewe
Die Nähe des Publikums zu den Akteuren ist beim Festival „Krach am Bach“ Programm. So können die Fans ihre Künstler auf der Bühne beinahe berühren.  
Bild: J. Kleigrewe

Denn wo auf anderen Festivals die erste Band vor 20 bis 30 Menschen spielt, die mehr oder weniger zufällig vor der Bühne stehen, war das Beelener Publikum bereits beim deutschen „Trio Samavayo“ zahlreich vor der Hauptbühne vertreten.

 Der Stonerrock mit leichten orientalischen Einflüssen kam offensichtlich sehr gut, sodass ordentlich gefeiert wurde. Mit hartem und direkten Stonerrock ging es auf der Nebenbühne weiter, wo „Stonerhead“ aus dem nahen Bielefeld als erstes auftraten. Im vergangenen Jahr hatte das Unwetter ihr Debüt noch verhindert, jetzt zeigten sie, dass das Publikum vor zwölf Monaten einiges verpasst hatte. Vom ersten Song an trumpften sie mit harten Riffs und mitreißendem Sound auf. Danach ging es ruhiger zu. Die Dresdener Band „Wucan“ hatte sich dem Sound der 1970er-Jahre verschrieben und bot eine Mischung aus Rock und experimentellen Klängen, die Sängerin Francis mit Querflöte und Theremin zusätzlich bereicherte.

 Weiter ging es mit „Langtunes“, und der Auftritt der vier Iraner konnte als politisches Signal verstanden werden, da ihnen in ihrem Heimatland für den Mix aus Rock mit viel elektronischer Musik, zu dem im Zweistromland ausgelassen getanzt wurde, das Gefängnis droht. Nach dem Tanzen war erst einmal Durchschnaufen angesagt, was bei „Mars Red Sky“ und „Mother‘s Cake“ gut ging. Beide Bands nahmen die Zuschauer mit auf eine psychedelische Reise quer durch die verschiedensten Genres, in die die Zuhörer eintauchen konnten.

 Bevor der erste Festivaltag mit „Powder for Pigeons“ und „Electric Moon“ entspannt und mit Melodien, in denen man sich verlieren konnte, endete, rissen „Greenleaf“ alle aus der Trance. Mit ihrem Stonerrock sorgten die Schweden für Action. A

m Samstag ging es in die zweite Runde mit Auftritten von Bands wie „Vintage Caravan“, „Carpet“, „Glowsun“ und „Metzer 58“.

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