Land fördert Bau von Bahnübergang
Bild: Driftschröer
Um die Nahmobilität zu fördern, schüttet das Land NRW einen Topf aus. Auch der Bau einer Büstra-Anlage am Beelener Bahnübergang an der Letter Straße wird über den Kreis mit 140 000 Euro bedacht.
Bild: Driftschröer

Objekt der Finanzierung ist der bereits über die Gemeindegrenzen hinweg bekannte Bahnübergang an der Letter Straße. Seit Jahren sind dort durchgehend Mitarbeiter der Deutschen Bahn stationiert, um den Bahnübergang vor der Durchfahrt eines Zugs mit einem Flatterband zu sichern („Die Glocke“ berichtete mehrfach).

Noch in diesem Jahr soll dort auf 40 Metern eine sogenannte Bahnübergangssteuerungs-Anlage (Büstra) aufgebaut werden. Das sagt jedenfalls die Deutsche Bahn, die in diesem langwierigen Projekt die Feder führt. Die neue Büstra-Anlage soll Ampeln und Schranken miteinander verbinden. Rollt ein Zug über eingebaute Detektoren im Schienenstrang, erhält die Anlage ein Signal. Dann werden vollautomatisch die Schranken geschlossen und die Ampel für Rechtsabbieger auf Rot gestellt. „Zu bewundern gibt es solche funktionsfähige Anlagen bereits in Warendorf am Freckenhorster Tor sowie in Telgter am Steintor“, heißt es aus dem Warendorfer Kreishaus.

600 000 Euro kostet die Anschaffung und Installation der Büstra-Anlage in Beelen. Je ein Drittel der Kosten übernehmen Bund, Bahn und Kreis. Demnach entfallen 200 000 Euro auf den Kreis, 140 000 Euro übernimmt davon nun das Land NRW. Das Geld kommt aus dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr. In einer Pressemitteilung heißt es: „Im Nahmobilitätsprogramm 2013 werden insgesamt 92 neue Vorhaben mit Zuwendungen in Höhe von 11,9 Millionen Euro gefördert.“ Und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek lässt mitteilen: „Immer mehr Menschen bewegen sich nichtmotorisiert fort. Dies erfordert leistungsfähige Verkehrsanlagen.“

Der Programmpunkt „Kommunaler Straßenbau“ werde laut Pressemitteilung aus Mitteln finanziert, die der Bund dem Land nach dem Entflechtungsgesetz zuweist.

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