Liebeserklärung schönster Dank für Köchin
Bild: Sulz
Mmh, das schmeckt: Jonas und Maja genießen das gesunde Mittagessen.
Bild: Sulz

Die Ofenkartoffeln stehen in Schüsseln bereit, der mit frischen Kräutern garnierte Quark ist griffbereit platziert, und auch der Obstsalat, den es an diesem Tag zum Nachtisch gibt, ist zubereitet.

Die beiden Frauen, die fest zum Team der Alexe-Hegemann-Kindertagesstätte gehören, wissen sich ihre Zeit perfekt einzuteilen, und das ist gar nicht so leicht, kochen sie doch täglich für bis zu 100 Kinder frisches Mittagessen. „Wenn man selbst kocht, kann man kontrollieren, was man isst“, sagt Jostmeier. In der Beelener Kita wird auf gesunde und abwechslungsreiche Vollwerternährung gesetzt, die dank der frischen Zubereitung durch Jostmeier und ihrer Beiköchin gewährleistet wird. Gesund und lecker – so könnte man das Essenskonzept der Tageseinrichtung wohl treffend beschreiben. Das sehen auch die Kinder so.

„Gut gekocht, Yvonne!“ ist ein Kompliment, das die gelernte Köchin und Hauswirtschafterin des Öfteren vonseiten der Jüngsten bekommt. Die schönste Bestätigung für ihre Arbeit sei der folgende Ausruf gewesen: „Yvonne, ich liebe dich!“

Das Mittagessen wird in drei Gruppen eingenommen. Als erstes sind die Jüngsten an der Reihe. Da die Kinder aus verschiedenen Gruppen zusammenkommen, trifft man sich auf der Treppe im Flur und wartet dort gemeinsam auf das Signal. Viele der hungrig Wartenden wissen bereits, was gleich serviert wird. Klar, im Laufe des Vormittags bereiten die beiden Frauen in der Küche das Essen zu, der Duft verbreitet sich in Haus und Garten. Spätestens dann fragen die Ersten, was es denn mittags geben wird.

Endlich ist es soweit. Ein lauter Gong schallt durch die Kita. Für die erste Gruppe heißt es: „Essen fassen.“ Immer etwa vier bis fünf Kinder sitzen mit mindestens einer Erzieherin zusammen, um dem Mittagessen einen familiären Charakter zu verleihen und individuell das Verhalten bei Tisch zu erlernen. Während die „Großen“ allein den Tisch decken und sich ihre Portion selbst nehmen können, leisten die Erzieherinnen bei den Jüngeren noch ein wenig Hilfestellung. Alles in allem läuft das Mittagessen jedoch sehr selbstständig ab.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe der „Glocke“

SOCIAL BOOKMARKS