Lottogewinn bringt Kegler nicht aus der Bahn
Bild: Wiengarten
Die lustigen Kegelsänger mit (hinten v. l.) Karl Joester, Franz-Josef Bäumker, Reinhard Neukötter, Ludger Brand, Anton Kammann, Willi Lepper, Helmut Neukötter und Alfons Röttgers sowie (vorne v. l.) Richard Kammann, Wilfried Lübbe, Klaus Freßmann, Willibald Distler und Heinz Tegelkamp lassen seit 50 Jahren die Kugeln rollen.
Bild: Wiengarten

Sie haben nichts von ihrer Vitalität eingebüßt, im vergangenen Jahr gewannen sie sogar die Dorfmeisterschaft.

Zu den Gründern gehören Franz-Josef Bäumker, Willibald Distler, Richard Kammann, Wilfried Lübbe, Reinhard Neukötter, Alfons Röttgers, Anton Kammann und Heinz Tegelkamp. Später dazu kamen Karl Joester, Helmut Neukötter, Willi Lepper, Ludger Brand und Klaus Freßmann. Zusammen kommen die lustigen Kegelsänger auf 900 Lebensjahre. Der erste Kegelabend fand am 15. März 1964 auf der Bahn des Gasthauses Schüttkemper (heute Kröger) in Ostenfelde statt. In Kürze wird der Club zu dieser Gaststätte wandern, um sich an die vielen frohen Stunden zu erinnern, die sie dort verbracht haben. Vielleicht schauen sie sich dort auch einen alten Film an, denn Gründungsmitglied Willibald Distler hat das halbe Club-Jahrhundert in Bild und Ton festgehalten.

Später kegelte man im Gasthof Schröder in Greffen, in der Beelener Gaststätte Horstmann und jetzt auf den Bahnen des Gasthauses „Zur Postkutsche“. Der Name des Clubs ist gleichzeitig Programm. Wo die Kegler auftauchen, da verbreiten sie gute Laune und stets haben sie ein fröhliches Lied auf den Lippen.

Bis auf den heutigen Tag wird über jeden Kegelabend von Anton Kammann ein handschriftliches Protokoll mit allen Ergebnissen angefertigt. Nicht nur das, auch besondere Vorkommnisse werden in dem Buch notiert. Unter anderem der Vereinseigene „Fenstersturz“ ist darin verzeichnet. Sechsmal errang der Club die Dorfmeisterschaft. Ein besonderer Glückstag war der 10. März 2007. Da gewann der Club 10 000 Euro im Lotto.

Die Ausflüge führten nach Wien, Göteburg, München und Köln. Bootstouren in Holland, eine Hüttenwanderung in Obersdorf und Radtouren waren weitere Höhepunkte. Vor zehn Jahren fuhr man nach Züschen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Seit 25 Jahren ist Richard Kammann der Kegelvater. „Wir kegeln so lange wir noch können“, so die „Lustigen Kegelsänger“.

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