Männer nehmen Abschied von Dr. Uwe Gryczan
Bild: Wiengarten
Hans-Jürgen Klein (l.) sprach anerkennende Worte und dankte Pfarrer Dr. Uwe Gryczan im Namen aller Männer mit der Übergabe einiger Geschenke.
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Die jüngste in der Beelener Gaststätte „Zur Postkutsche“ war besonders bewegend. Pfarrer Dr. Uwe Gryczan, der zusammen mit Josef Wiengarten seinerzeit den Kreis ins Leben gerufen hatte, war vorerst zum letzten Mal Gast in der Runde, da er zum Superintendenten gewählt worden ist und mit seiner Familie nach Lübbecke zieht. Bewusst hatte er sich diesen Abend noch einmal für die Gemeinschaft frei gehalten, obwohl es viele andere Terminanfragen gegeben hatte. „Der Männerkreis ist mir zum liebsten Kreis geworden“, bekannte er mit einem weinenden Auge. Der Kreis sei auch eine Vorzeigegemeinschaft.

Während andere Gruppen kleiner würden, sei der Männerkreis stetig gewachsen. 29 Herren waren gekommen. Nachdem man am Anfang zunächst fast ausschließlich auf Themenabende mit ernstem Hintergrund gesetzt hatte, mit mäßigem Erfolg allerdings, wurden später eher gesellige Treffen anberaumt. Hierbei ging es aber auch um die Erweiterung des eigenen Horizonts, und Gespräche über „Gott und die Welt“ entstanden wie von selbst. Thailändisch wurde gekocht und gegessen, Weinproben fanden statt, Vorträge gab es, sogar eine Erdbeerverkostung stand einmal auf dem Programm. Nach Bethel fuhr man mit zwei Bussen, und als die Schalke-Arena gerade eröffnet wurde, nutzte Pfarrer Dr. Uwe Gryczan als „Schalker Junge“ seine Beziehungen. Ein ganzer Bus voll mit Interessierten kam in das „Allerheiligste“ der Arena und besichtigte auch die faszinierende Kapelle im Stadion. Volker Hedrich, ehemaliger Bundestrainer der Fünfkämpfer, ermöglichte den Männern einen Besuch in der „Schwimmoper“ der Bundeswehrsportschule und später gab es dann unter seiner Leitung auch eine Besichtigung der Einrichtung – inclusive eines Fitnesstrainings. Die Aufstellung ließe sich fortsetzen.

Mehr dazu in der Montagsausgabe der „Glocke“.

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