Manöver am Himmel lassen Atem stocken
Bild: Wiengarten
Einen Flugzeugtanz am Himmel präsentierte Pilot Kai Frommelt aus Egelsbach bei Frankfurt während einer spektakulären Kunstflugshow.
Bild: Wiengarten

Der kleine Airport von Ludger Dingwerth feierte am Samstag im Rahmen eines Flugplatzfests seinen Geburtstag mit etlichen Attraktionen.

Viel Bewegung herrschte an diesem Tag daher im Beelener Luftraum. Fliegerfreunde der Familie Dingwerth aus verschiedenen Ecken Deutschlands setzten zur Landung an. Ein Volksfest sollte der runde Geburtstag nicht werden, eingeladen waren Nachbarn, Bekannte und Freunde der Familie.

Eigentlich sollte in Beelen auch die Antonow An-2, ein STOL-Mehrzweckflugzeug mit über 18 Metern Spannweite landen. Der größte im Einsatz befindliche einmotorige Doppeldecker der Welt sollte sogar zehn Fluggäste aufnehmen. Der Flieger war schon von Berlin aus gestartet, musste dann aber wegen technischer Probleme umkehren.

Kunstflieger Kai Frommelt aus der Frankfurter Gegend half dabei, die Enttäuschung darüber vergessen zu machen. Frommelt versetzte die Besucher mit waghalsigen Flugmanövern ins Staunen. Sein Flieger, die Christian Eagle II, war die Attraktion schlechthin, zumal das Flugzeug in unmittelbarer Nähe der Zuschauer abgestellt worden war und bestaunt werden konnte.

Seinen Start meldete Frommelt bei der Deutschen Flugsicherung an und nachdem er einen Zeitkorridor für seine Darbietung genannt bekam, hob er ab, nachdem sich der letzte Gleitschirmflieger in Sicherheit gebracht hatte. Und so konnten die Besucher sich auf eine Show von Kai Frommelt freuen, der mit seiner Christen Eagle, Baujahr 1986, durch die Lüfte schwebte.

Mit spektakulären Pirouetten und Drehungen demonstrierte Pilot die hohe Flugkunst. Kai Frommelt kommt gern nach Beelen zu seinem Flugfreund Ludger Dingwerth. Schon bei der Eröffnung des Flugplatzes war er mit dabei. „Hier sind alle freundlich, es herrscht eine familiäre Atmosphäre“, schwärmte er. Sein Flieger hat 210 PS, kann bis zu 230 Stundenkilometer schnell fliegen und verbraucht 35 bis 40 Liter Treibstoff in der Stunde, beim Kunstflug sind es 60 Liter.

Etwas gemächlicher ging es zu, als die Flugschule „Active Zone“ aus Beelen mit Drachen- und Gleitschirmfliegern in den wolkenlosen, blauen Himmel bunte Farbtupfer setzte.

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