Mit Eröffnung des Platzes wird „Traum wahr“
Bild: Baumjohann
Nach der offiziellen Einweihung des Platzes musste die U9 ran: Das erste Spiel auf dem Kunstrasen bestritten die Spieler gegen den BSV Ostbevern.
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Warum auch? Schließlich werde „ein Traum wahr“, wie Fördervereinsvorsitzender Matthias Dahlhaus unterstrich. Ein Traum, auf den er mit den übrigen Mitgliedern des Fördervereins, der Fußballabteilung von Blau-Weiß Beelen sowie zahlreichen Gönnern und Sponsoren lange hingearbeitet habe, wie Dahlhaus versicherte.

„Ich habe das nicht allein gemacht. Ich hatte viele Helfer, auf die ich mich verlassen konnte“, dankte er und ergänzte stolz: „Wir sind im Kostenrahmen geblieben.“

Sogar mehr als das. 682 000 Euro sollte der Kunstrasenplatz nach einer ersten Schätzung aus 2015 kosten, 679 759,82 Euro seien es schließlich geworden, rechnete Ströker den Gästen der Eröffnungsfeier vor. Davon hätten Sport- und Förderverein 20 Prozent, also rund 136 000 Euro, übernommen. 63 000 Euro davon seien Eigenleistungen gewesen, ergänzte Dahlhaus.

„Ein Großprojekt ist abgeschlossen“, bilanzierte Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, dankte allen Beteiligten und verwies auf die umweltfreundliche Realisierung des Platzes. Statt des üblichen Kunststoffgranulats ist der Beelener Kunstrasenplatz nämlich mit Kork gefüllt.

Blau-Weiß-Vorsitzender Walter Hülskötter ist sich sicher, dass der neue Kunstrasenplatz ein Schmuckstück sein werde „unter den guten Sportanlagen, die wir in Beelen haben“. Zu den Gratulanten gehörte auch Norbert Krevert. Der Vorsitzende des Fußballkreises Münster gratulierte Blau-Weiß Beelen zu einem „neuen Meilenstein für den Verein“ und ist sich sicher: „Mit dem Kunstrasenplatz gewinnt Blau-Weiß Beelen deutlich an Attraktivität.“ Als Geschenk überreichte Krevert wie einige andere Gratulanten einen Fußball.

Die Ball-Präsente allerdings kamen beim ersten Spiel, das nach der offiziellen Eröffnung stattfand, nicht zum Einsatz. Beelens U9-Kickern blieb die sportliche Eröffnung in ihrer Partie gegen den BSV Ostbevern vorbehalten. Vorher allerdings hatte Pfarrer Norbert Happe den Platz gesegnet. „Ich glaube, Gott liebt Fußball“, betonte Happe und stellte das verbindende Element des Spiels in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Man braucht nicht einmal eine gemeinsame Sprache, um miteinander spielen zu können.“

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