Neben Dank auch kritische Worte
Bild: Wiengarten
Elf junge Leute wurden während der gottesdienstlichen Feier neu in die Landjugend aufgenommen. Der Vorsitzende und einige Vorstandsmitglieder freuten sich zusammen mit Pfarrer Norbert Happe über den  Zuwachs.    
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Musik gab es von der Evangelischen Bläsergemeinschaft unter Leitung von Reinhard Gerstel, etliche ansprechende Texte und Gebete sowie eine bemerkenswerte Predigt von Pfarrer Norbert Happe.

Robert Ostermann, der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsverbands, nahm, stellvertretend auch für die Landfrauen und der Landjugend, die Begrüßung der Gläubigen vor. Er dankte der Bläsergemeinschaft, dem Pastor, den Landfrauen für das Schmücken des Altarraumes und wünschte den „Neuen“ vorab schon eine schöne Zeit in der KLJB.

Er fand aber auch nachdenkliche Worte im Rückblick auf das bereits vergangene Jahr. Die Dürre habe in vielen Landwirtsfamilien zu teilweise existenzbedrohenden Zuständen geführt. „Wo kein Futterzukauf möglich ist, müssen manchmal Tiere verkauft werden“, gab der Vorsitzende zu bedenken. „Nachdenklich werden wir, wenn Güter knapp werden, wenn nicht alles und zu jeder Zeit verfügbar ist“, fügte er hinzu. Gleichzeitig werden in Deutschland 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll geworfen. Die Wertschätzung gegenüber den Lebensmitteln und deren Erzeugern lasse nach, bemängelte Ostermann. Gleichwohl sage man mit der Bevölkerung gerne „Danke“ für die Ernte.

Pfarrer Norbert Happe verfolgte in seiner Predigt gleich mehrere Stränge. Auch er hatte die Natur im Blick, vor allem die Hitze und Dürre im Sommer. Die Abhängigkeit vom Wetter sei in diesem Jahr besonders deutlich geworden. Ferner ging er auf die Arbeit der Bauern und Landwirte ein. Ohne deren Einsatz sei eine gute Ernte nicht möglich.

Mehr zum Thema in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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