Neben Schönheit zählt Leistungsfähigkeit
Bild: Wiengarten
Gruppenfoto mit Pokalen. Die Sieger der abgelaufenen Reisesaison und die Ausstellungsgewinner stellten sich zu einem Erinnerungsfoto auf.
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Daher konnte Vorsitzender Andreas Rottmann zur Eröffnung am Samstag im Forum der ehemaligen Grundschule auch zahlreiche Taubenfreunde aus dem gesamten Kreisgebiet begrüßen. Er kündigte unter dem Beifall der Anwesenden an, dass es auch im kommenden Jahr wieder eine Ausstellung geben werde.

Zum letzten Mal war Elisabeth Kammann in ihrer Eigenschaft als Bürgermeisterin Schirmherrin der Veranstaltung, da ihre Amtszeit im Oktober endet und sie nicht erneut kandidieren wird.

„Du hast die Federn schön“, hieß es bereits einen Tag zuvor, als ein Preisrichter die Tauben begutachtete. Feder für Feder prüfte er das Gefieder der Tauben, wobei manche der Tiere das Zeug zur Schönheitskönigin hatten. Bereits der erste Eindruck im Käfig zählte. Wie steht die Taube da? Glänzt das Gefieder? Ist sie gepflegt? Dann prüfte der Experte Muskulatur und Knochenbau. Denn: Die Vögel müssen nicht nur schön, sondern auch schnell und leistungsfähig sein. Nur Tiere, die schon Erfolge bei Distanzflügen nachweisen können, dürfen am Schönheitswettbewerb teilnehmen. Der Preisrichter entschied, dass die Schlaggemeinschaft Bernd Borgmann & Christopher Bonkamp die beste Gesamtleistung präsentierte. Ihnen folgten, jeweils mit einem halben Punkt Unterschied, Heinz Scharmann und Theo Scharmann. Das Team Rottmann schaffte es auf Platz vier. Bei den Einzeltauben stellte Heinz Scharmann den schönsten Standardvogel und das schönste Jungweibchen aus. Der schönste jährige Vogel und das schönste Standardweibchen gurren im Schlag von Theo Scharmann. Der schönste Jungvogel bekommt beim Team Rottmann Pflege und Futter. Alfred Scharmann war stolz auf das schönste jährige Weibchen. In der Jugendgruppe hatte Sarah Rottmann die Nase vorn, gefolgt von ihren Geschwistern Julia und Jonas Rottmann.

Bürgermeisterin Elisabeth Kammann freute sich, im Jubiläumsjahr der Gemeinde die Ausstellung eröffnen zu dürfen. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Gemeinderat mitzöge, die ehemalige Grundschule zu einem Haus der Vereine und der Begegnung umzuwidmen. „Die Tierliebe erfordert besondere Kenntnisse, und der Taubensport ist ein Kulturgut“, stellte Kammann fest. Sie sei froh und glücklich darüber, dass in Beelen etliche junge Menschen Zugang zum Taubensport gefunden hätten.

Nach der Ausstellung drehte sich das Glücksrad, das von Hansi Görges in Bewegung gesetzt wurde. Es gab Kaffee und Kuchen, Würstchen und Salate.

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