Neue Halle bringt Platz und Arbeitsplätze
Eine fünfte Halle soll mit 2100 Quadratmetern umbaute Fläche mehr Platz schaffen für das Speditionsunternehmen Dingwerth. Wie das Firmengelände nach der Fertigstellung aussieht, zeigt die Ansicht, die vom Architekturbüro Spiekermann erstellt wurde.

2100 Quadratmeter soll die Halle dem Unternehmen an zusätzlichem Platz bieten, das bislang auf eine umbaute Fläche von 8300 Quadratmeter setzen konnte. Seit Januar sind die Arbeiter am Werk, um das Gebäude nach den Plänen der Architekten des Beelener Büros Spiekermann umzusetzen. Bis spätestens Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 950 000 Euro lässt sich das Unternehmen die Erweiterung kosten, eine Investition, die laut Inhaber Ludger Dingwerth notwendig ist. Schließlich sei der Betrieb in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und brauche Platz. Die neue Halle mit ihrer Stahlbetonkonstruktion bringe dem Betrieb vier zusätzliche Lkw-Rampen mit Verladetechnik. „Das gesamte Gebäude wird nach neusten Energiesparverordnungen erstellt“, betonte Michael Lieschke vom Architekturbüro Spiekermann beim Ortstermin.

75 Mitarbeiter beschäftigt Dingwerth am Standort Beelen, fünf weitere Arbeitsplätze entstehen im Zuge der Erweiterung. Das freut nicht nur den Inhaber, sondern auch Bürgermeisterin Elisabeth Kammann. Eng zusammengearbeitet habe die Gemeinde mit dem Betrieb, um den Bau der fünften Halle auf den Weg zu bringen, bescheinigte Ludger Dingwerth den Vorteil der kurzen Wege in Beelen. „Unser Ziel ist es, neben der Ansiedlung neuer Betriebe, die bestehenden Unternehmen an unserem Standort zu halten“, bekräftigte Kammann.

Eine Mitarbeiterschaft, auf die er sich stets verlassen könne und im Vergleich zu anderen Kommunen moderate Gewerbesteuersätze gleichen Nachteile wie den fehlenden Anschluss an eine Autobahn aus, so Ludger Dingwerth, der das Speditionsunternehmen 1979 mit 21 Jahren an der Ostortstraße mit nur einem Lkw in Greffen gegründet und 1993 den Firmensitz in die Axtbachgemeinde verlegt hat.

Um den Erfolg des Betriebs weiter auszubauen, setzt Dingwerth auf den gut ausgebildeten Nachwuchs. Zehn Ausbildungsplätze werden jährlich ausgeschrieben, die Besten werden nach dem Ablegen ihrer Prüfung weiter beschäftigt.

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