Nicht nur am Jordan ist sehr viel los
Bild: Wiengarten
Dichtes Gewusel am Altar. Symbolisch hatten die Kinder Teelichter auf ausgeschnittene Früchte geklebt. Diese schenkten sie den Gottesdienstbesuchern.
Bild: Wiengarten

Zwei Tage in der vergangenen Woche hatten sich die Kinder mit dem Thema „Am Jordan ist was los“ beschäftigt („Die Glocke“ berichtete). Folgerichtig war dann am Sonntag in der Pfarrkirche etwas los.

Altarraum

Bund geschmückt war der Altarraum mit Dingen, die die Kinder gebastelt hatten. Pfarrer Happe führte die Gedanken der Kinder für die Gottesdienstbesucher zusammen. Es gelang ihm, die Begeisterung der Kinder während der Aktionen im Kirchenraum lebendig werden zu lassen. Die Texte der Kinder und die Fürbitten: Alles war auf das Thema abgestimmt und zeigte die frohe Botschaft, die die Welt menschlicher machen kann. Gespielt wurde das Evangelium von drei Müttern. Den Johannes verkörperte Kirsten Kilwinski. Ulrike Hülskötter und Rebecca Rottmann kamen als Freunde von Johannes in seine Gefängniszelle. Dort erlebten sie einen zweifelnden Johannes, der sie bat, zu Jesus zu gehen und zu fragen, ob er es sei, der da kommen soll, um alle zu retten. Claudia Schneidewind trat als Erzählerin auf und rundete die Texte des Evangeliums ab. Alles war auf den Tag des Heiligen Martin, dessen Menschlichkeit Pfarrer Happe in seiner Predigt beispielhaft erwähnte, abgestimmt. Die Einladung der Kinder in den Altarraum zur Feier der Eucharistie erzeugte Nähe, und diese Nähe gaben die Kinder an alle Gottesdienstbesucher weiter. Symbolisch hatten sie Teelichter auf ausgeschnittene Früchte geklebt. Diese verdeutlichten, dass die Worte Jesu Früchte tragen.

Kerzenfrüchte

Diese „Kerzenfrüchte“ schenkten die Kinder an die Gottesdienstbesucher: Es werde untereinander Licht und ihr werdet Licht füreinander. „Der Gottesdienst war richtig gut“, „Der Pfarrer versteht es, unsere Kinder zu begeistern“, „Das macht Spaß“, „Ich mache das nächste Jahr wieder mit“, so lauteten nach dem Gottesdienst die Kommentare. Noch lange blieben die Kirchenbesucher zusammen und tauschten Gedanken aus. So war nicht nur „am Jordan was los“, sondern auch in und um die Pfarrkirche St. Johannes, die an diesem Tag ihrem Namenspatron eine „Ehre“ erwies. Ein Dank von Pfarrer Norbert Happe ging am Sonntag an das 20-köpfige Helferteam der Kinderbibeltage. Er erwähnte, dass alle Beteiligten ein ganz besonderes Dankeschön erhalten hätten. Am Sonntag dankte Happe besonders Edeltraud Heimeier, die seit zehn Jahren verantwortlich die Kinderbibeltage in Beelen mit organisiert.

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