Nieselregen statt Schneelandschaft
Bei Nieselregen und wolkenverhangenem Himmel begaben sich die Heimatfreunde auf Winterwanderung rund um Beelen. Gerne hätten sie angenehmeres Winterwetter genossen.

Vorsitzender Bernhard Schürhörster begrüßte die Teilnehmer und freute sich über die gute Resonanz. Bernhard Ostholt und Dieter Krüger hatten die Wandertour vorbereitet. Sie hatten fünf Pfade rund um und durch Beelen zu einer Wanderstrecke von gut sechs Kilometern zusammengeführt. Gestreift wurden die drei neuen Kulturpfade, der Bach-Auen-Weg und der Kerkherrenweg.

„Maximal fünf Kilometer waren die Vorgabe. Die konnte ich aber nicht einhalten“, entschuldigte sich Ostholt bereits im Vorfeld. Machte nichts, denn die ausgewiesenen Wege rund um den Ortskern boten allerlei Wissenswertes durch die neu aufgestellten Informationsstelen. Und wer es noch genauer wissen wollte, konnte sich an Bürgermeisterin Elisabeth Kammann wenden, die sich zusammen mit ihrem Mann Tönne unter die Wanderer gemischt hatte.

An einigen Stellen gab es noch eine Stärkung in flüssiger Form, bevor man im Haus Heuer Möpkenbrot und Bratleberwurst genießen konnte. Es war schon dunkel, als man das Ziel erreichte und dann prickelte auch schon den Wanderern verführerisch der Duft der Speisen in den Nasen. Michael Havelt hatte seine Riesenbratpfanne bereits heiß und so konnte er im Minutentakt die westfälischen Spezialitäten servieren. Um die Getränke hatten sich die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins gekümmert.

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