Ökumene-Feier in Pastors Garten
Bild: Wiengarten
Wenn die Tauben, Symbol für den Heiligen Geist, ins Freie drängen, kann das auf manchen Besucher umwerfend wirken.
Bild: Wiengarten

Bereits seit Monaten hatte ein Team das ökumenische Pfingsttreffen vorbereitet. Da es sich um eine Premiere handelte, waren die Organisatoren unsicher, welche Resonanz zu erwarten sei. Man plante großzügig, wurde dann aber doch von der Beteiligung überrascht. So kamen die Organisatoren und Helfer bei tropischen Temperaturen ins Schwitzen, als kurzfristig noch Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden mussten. Auch die Gläser wurden teilweise knapp. Bei der Feier des Gottesdienstes versuchten die zahlreichen Christen, möglichst ein schattiges Plätzchen unter Schirmen, Zelten oder Bäumen zu bekommen. Pfarrer Norbert Happe und Pfarrer Dr. Uwe Gryczan standen der gottesdienstlichen Feier gemeinsam vor. Pastor Happe betonte, dass man in der schönsten Kirche der Welt, inmitten von Gottes Schöpfung, einen Gottesdienst feiere. Dies mache auch deutlich, dass nicht das Haus aus Stein die Kirche Gottes sei, sondern die Menschen dieses bilden würden. Pfingsten bedeute, dass sich die Menschen für den Glauben einsetzen und sich begeistern ließen. Happe ging spontan auf den Gesang der Vögel und den Besuch einer neugierigen Taube während seiner Predigt ein. Der Heilige Geist wird oft symbolisch als Taube dargestellt. Die gefiederten Tiere sind ein Friedenssymbol. Und so ließ die Familie Rottmann am Ende des Gottesdienstes einige Brieftauben gen Himmel fliegen. Unter dem Beifall der Gläubigen drehten die Tiere eine Ehrenrunde über „Pastors Garten“, um dann ihren Heimatschlag anzusteuern. Nach dem Gottesdienst ging niemand nach Hause. Bei kühlen Getränken und Leckereien vom Grill ließ man es sich gutgehen. Einige Gläubige hatten Salate zubereitet. Familie Blienert hatte den schwersten Job, sie stand bei tropischen Temperaturen hinter dem Grill und der Friteuse. Die Kinder vertrieben sich die Zeit mit dem Ausmalen von Papiervorlagen oder Spielen mit dem Schwungtuch. Sogar der Spielmannszug schaute vorbei. Auf dem Weg zum Schützenfest nach Greffen machte er einen Abstecher in Pfarrgarten, um dort die Feiernden mit einigen Musikstücken zu erfreuen. Pfarrer Norbert Happe und Pfarrer Dr. Uwe Gryczan hatten die Christen am Ende des Gottesdienstes ermuntert, den Geist Gottes wirken zu lassen und auch das Gespräch mit den Menschen zu suchen, die man noch nicht genau kenne. Viele folgten diesen Worten, und so wurde das ökumenische Treffen zu einem vollen Erfolg.

SOCIAL BOOKMARKS