Pättkestour: Heimische Firmen besichtigt
Bild: Wiengarten
Auf dem Betriebsgelände der Firma MBB Fertigungstechnik lernten die Radler einiges über den Ausrüster der Automobilindustrie. Die traditionelle Pättkestour der FWG Beelen führte die 80 Teilnehmer auf das Betriebsgelände der Firma MBB Fertigungstechnik sowie zur Bauunternehmung Vögeler.
Bild: Wiengarten

Trotz des zuvor prophezeiten Regens begrüßte Claus Ströker, Vorsitzender der FWG, die Teilnehmer der Pättkesfahrt bei Sonnenschein. Auch einige Flüchtlinge und Asylsuchende sowie Mitglieder der „Grünen“ waren mit dabei. „Beelen ist bunter geworden, und der Gemeinderat auch“, freute sich Ströker daher.

Angeführt von Hubert Sievert ging es zur Firma MBB im Industriegebiet. Hier hießen der Geschäftsführer Ludger Martinschledde sowie die Führungskräfte Stefan Hartmann und Oswin Mößner die Radler willkommen. An Hand einer Video-Präsentation erfuhren die Besucher Interessantes über den Werdegang der Firma: 1992 siedelte die Firma, damals noch in der Claas-Gruppe beheimatet, nach Beelen über. Inzwischen gehört sie zur MBB-Holding mit Sitz in Berlin. Der Umsatz, so hörten die Beelener, betrage 100 Millionen Euro. Im Betrieb sind 320 Mitarbeiter beschäftigt, 31 Auszubildende erlernen hier diverse Berufe. Die Montagefläche beträgt 18 000 Quadratmeter.

Die „Denkfabrik“ arbeite mit höchsten Standards, bewährten Strukturen und habe höchste Zertifikationen erhalten, betonte Geschäftsführer Ludger Martinschledde. Achtzig Prozent der Aufträge kommen aus dem Bereich der Automobilindustrie. Im Anschluss an die Einleitung wurden die 80 Besucher in zwei Gruppen durch das Werk geführt, wobei sie besonders die hochmodernen Pressen und Roboter der Firma bewunderten.

 Nach der Führung legten die Teilnehmer eine kurze Strecke bis zur Bauunternehmung Vögeler zurück, wo Monika und Dieter Strothmann ihre Gäste begrüßten. Nach einer Stärkung in Form von Grillwürstchen erläuterten Joachim Hassa und Dieter Strothmann den Beelenern, wie ein möglicher Windpark im Norden Beelens aussehen könne. Sollte der Rat grünes Licht geben, könne hier ein Bürgerwindpark entstehen, so Hassa und Strothmann. Dieter Strothmann betonte, dass man um ein Handeln im Einklang mit den Nachbarn bemüht sei. Nach der Besichtigung folgte eine Fahrt durch das auf dem Plan gekennzeichnete Gebiet im Norden der Gemeinde, die zum Haus Heuer führte. Dort ließen die Radler den Tag beim „Tag des offenen Denkmals“ ausklingen.

SOCIAL BOOKMARKS