Parkour stehen keine Hindernisse im Weg
Bild: Wiengarten
Junge Menschen ließen sich am Wochenende von vier Trainern und Pablo Giese in die Trendsportart „Parkour“ einweisen.
Bild: Wiengarten

 Diese Komplimente kamen am Wochenende aus dem Munde von Pablo Giese. Der selbstständige Sportpädagoge ist landauf und landab unterwegs in Sachen Parkour und hat schon viel gesehen und erlebt.

 „Parkour“ bezeichnet hier nicht die Hindernisse auf einem Reitplatz, sondern eine jugendkulturelle Sportart, bei der es darum geht, Hindernisse auf eine möglichst schnelle, effiziente und elegante Art zu überwinden. Dabei setzt der Parkourläufer keinerlei Hilfsmittel ein.

 „Ich bin an diesem Wochenende hier, um den vier Beelener Trainern in Person von Waldemar Adamov, Ilker Cömertpay, Valentin Reddich und Alexander Fischer noch einige didaktische und methodische Details zu vermitteln, aber eigentlich können sie schon alles“, so der Profi, der fit ist wie ein Turnschuh. Das zeigte er bisweilen auch, aber wer aufmerksam beobachtete, der merkte, dass hier der Pädagoge sprach und kein Selbstdarsteller.

Im Mittelpunkt des Angebots am Wochenende stand aber nicht der Feinschliff für die Beelener Trainer, sondern ein Kursusangebot für Nachwuchsparkourer. So hatte die Gemeindeverwaltung unter Federführung von Martin Werner ein Angebot für Kinder und Jugendliche ausgeschrieben. Diese waren mit Elan und Freude bei der Sache, so dass das Parkourangebot in Beelen sicher Zukunft haben wird.

Ermöglicht durch ein Partizipationsprojekt, das von Martin Werner und Elisabeth Wiengarten, beide Verwaltung Beelen, beim Landschaftsverband beantragt worden ist, steht man aktuell in den Startlöchern, um einen Parkourpark für Beelen zu planen. Anfänge dessen, was mit Parkour möglich ist, wurden den Interessenten am Wochenende vermittelt. Seit acht Jahren gibt es in Beelen diese Sportart.

Jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr und an jedem zweiten Freitag von 22 Uhr bis ein Uhr kann jeder kommen, der Lust hat, sie kennenzulernen. Eine Anmeldung ist zunächst nicht erforderlich, Sportzeug sollte allerdings dabei sein.

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