Posten für Sekundarschule gestrichen
Bild: Stempfle
Wie es mit der Von-Galen-Schule nach der Absage des NRW-Schulministeriums an einen Teilstandort der Sekundarschule weitergeht, werden Gespräche auf politischer Ebene zeigen. Ein neues Anmeldeverfahren wird es auf Empfehlung der Bezirksregierung jedoch nicht mehr geben.
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Unter Federführung von Kämmerer Erich Lillteicher besprach der Schulausschuss alle ihn betreffenden Bereiche des aktuellen Entwurfs für den Haushalt 2012. Darunter fallen Aufwendungen für die Grundschule, die Von-Galen-Schule (VGS) sowie weitere schulbezogene Leistungen.

Bei der Grundschule stehen Erträge von rund 161 000 Euro Aufwendungen von knapp 237 000 Euro gegenüber. Bezuschusst wird dabei unter anderem die Mittagsverpflegung der Offenen Ganztagsschule mit 44 200 Euro. „Doch“, so Michael Rieping, Fachbereichsleiter für das Schulwesen, „an dieser Stellschraube kann noch gedreht werden, jedoch erst zum kommenden Schuljahr.“ Dann solle eine Neuberechnung der Beiträge erfolgen.

Von der Liste der Ausgaben gestrichen wurden einige Posten, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit dem Teilstandort der Sekundarschule standen. Darunter fielen insgesamt 80 000 Euro, die für die Neueinrichtung und Renovierung der naturwissenschaftlichen Räume der Von-Galen-Schule für 2012 und 2013 eingeplant waren.

Auch die veranschlagten 20 000 Euro für die Einführung der Sekundarschule seien laut Schulausschuss zu hoch gegriffen. „Da schon Geld, unter anderem für die Erstellung eines Informations-Flyers für die Eltern, geflossen ist, würde ich dazu raten, diesen Betrag auf 3000 Euro zu reduzieren, um auf der sicheren Seite zu sein“, war die Empfehlung von Kämmerer Lillteicher, der die Ausschussmitglieder einmütig folgten. Das beratende Mitglied des Schulausschusses, VGS-Rektorin Bettina Beimdiek, wies auf einen weiteren Posten hin: „Wir haben im kommenden Schuljahr keine Schüler der Klasse fünf mehr, für die der Schwimmunterricht im Haushalt eingeplant wurde. Deshalb ist der Betrag von 1000 Euro hinfällig.“ Einstimmig wurden die Änderungen beschlossen.

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