Schüler bewegen sich sicher im Netz
Bild: Stempfle
Über Kindersuchmaschinen haben (v. l.) Alea, Havin, Julian, Schulsozialarbeiterin Anke Zeller und Paul beim Medienparcours der Viertklässler gesprochen.
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Im Medienparcours haben die Mädchen und Jungen alles Wissenswerte über WhatsApp und Online-Suchmaschinen gelernt. Fünf Stationen hatte die Grundschule in Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familie des Kreises Warendorf in verschiedenen Klassenräumen eingerichtet. „Jeder Schüler besucht jede Station“, erklärt Schulsozialarbeiterin Anke Zeller.

Themenschwerpunkte waren Suchmaschinen, WhatsApp, Urheberrecht, Cybermobbing und Smartphones. Mit denen kennen sich die Mädchen und Jungen schon aus, aber vor allem wissen sie, wie man mit Tablets umgeht. „Fast jeder Zweite aus unserer Klasse hat ein eigenes Handy“, schätzt Julian. Dass die Zahl steigen wird, weiß Anke Zeller. „Zum Wechsel auf die weiterführende Schule bekommt fast jedes Kind ein Smartphone von den Eltern.“ Der Grund dafür liegt für die Schulsozialarbeiterin auf der Hand: „Der Schulwechsel ist für die Beelener Kinder immer mit einem Ortswechsel verbunden. Sie besuchen die Schulen in Sassenberg oder Warendorf. Die Eltern möchten mit ihren Kindern in Kontakt bleiben können.“

Grundsätzlich gilt in der Beelener Grundschule ein striktes Nutzungsverbot für Handys. „Die Schüler können über spezielle kindergeeignete Programme unter Aufsicht im Computerraum im Internet recherchieren. Wer dringend seine Eltern anrufen muss, kann das im Sekretariat tun. Wer etwas zu erzählen hat, tut das von Angesicht zu Angesicht und nicht in einer Chat-App“, so Zeller.

Um die Mädchen und Jungen an die sichere Nutzung des Internets heranzuführen, ist der Medienparcours ein fester Bestandteil im Programm der Viertklässler. Denn: So viele Vorteile das weltweite Netz mit sich bringt, so viele Gefahren lauern auch dort – vor allem für Kinder und Jugendliche. Dazu kommt, dass es auch im Internet Regeln gibt, an die sich Nutzer – egal, welchen Alters – halten sollten. „Dafür wollen wir die Kinder sensibilisieren“, so Schulsozialarbeiterin Anke Zeller.

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