Seit 40 Jahren   Hort für     Nachwuchs
Hildegard Hillmann war die erste Kindergartenleiterin in Beelen. Gerne erinnert aie sich an die Zeit, die vor gut 40 Jahren begann, und betrachtet die Fotos von damals.  Bild: Wiengarten

 Der erste Kinderhort in der Axtbachgemeinde wurde am 15. Oktober 1970 eröffnet und am zweiten Adventssonntag des Jahres im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ offiziell seiner Bestimmung übergeben. Den „Tag der offenen Tür“ wird es auch am Sonntag, 5. Juni, geben. Dann hat man gleich zwei Ereignisse zu feiern. Zum einen wird (etwas verspätet) das 40-jährige Bestehen begangen, zum anderen möchte man die neuen Räume der Öffentlichkeit vorstellen. Das Geburtstagsfest wurde verschoben, da die Baumaßnahmen, die ein optimales Raumangebot sicherstellen sollten, im vorigen Jahr Vorrang hatten. Als der Kindergarten seine Arbeit aufnahm, besuchten gleich 120 Kinder unter der Leitung von Hildegard Hillmann die Einrichtung. Aufgeteilt waren sie in vier Gruppen. Kindergärtnerinnen der ersten Stunde waren auch Monika Voßhans, Monika Recker, Helene Röttgers und Anneliese Scharmann. Diese hatten es recht schwer, mussten sie doch aus Personalmangel ihre jeweilige Gruppe allein betreuen. Viel Wert legte man aber schon damals darauf, die Kinder auf den späteren Schulbetrieb vorzubereiten. Das erste Kindergartengesetz für Nordrhein-Westfalen trat am 1. Januar 1972 in Kraft. Unter anderem wurde der Auftrag des Kindergartens genau definiert, und Elternversammlungen sowie die Gründung der Elternräte vorgeschrieben. Auch die personelle Besetzung der Kindergärten wurde geregelt. Für Beelen hieß das: eine freigestellte Leiterin, vier Erzieherinnen und zwei Helferinnen. Schwierig war es allerdings, das genehmigte Personal auch auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen. Am 1. Januar 1977 löste Annette Schlepphorst in der Leitung der Einrichtung Hildegard Hillmann ab. Im November 1982 ging Annette Schlepphorst in Schwangerschaftsurlaub und zum 22. August 1983 wurde Anne Brinkrolf als dritte Leiterin eingestellt und bis zum heutigen Tag ist sie es auch geblieben. Das Fest am 5. Juni beginnt mit einem Familiengottesdienst. Anschließend können die Räume des Kindergartens mit den neuen Anbauten besichtigt werden. Die Organisatoren werden dafür sorgen, dass es Speisen und Getränke, Unterhaltung und Spielmöglichkeiten gibt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, besonders natürlich diejenigen, die in den vergangenen vier Jahrzehnten selbst in diesem Kindergarten waren oder ihren Nachwuchs dort gut untergebracht wussten.

SOCIAL BOOKMARKS