Singen unterm Weihnachtsbaum im Januar
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Die Könige wurden von den Senioren im Haus St. Elisabeth mit viel Beifall bedacht.
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 „Singen am Weihnachtsbaum“ stand als Überschrift über dem gemütlichen und kurzweiligen Nachmittag. Beate Künne begleitete den Gesang auf der Zither. Es wurden zwar Liederhefte verteilt, die Bewohner des Hauses brauchten diese allerdings nur wenn mehr als drei Strophen gesungen wurden, ansonsten hatten sie alle Texte noch auf ihrer „Festplatte“ im Kopf abgespeichert. Sie hätten die Volksweisen auch noch bei Nacht und Stromausfall singen können, sagten sie schmunzelnd. Stärken konnten sich die Sänger mit Kaffee und Kuchen. Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch einer Sternsingergruppe. Andrian Ahlke, Laurin Blienert und Mathis Brinkmann wurde ein königlicher Empfang zuteil. Zweimal sangen sie ihr Lied, anschließend zogen sie noch über die Flure und brachten den Segen Gottes auch zu den Menschen, die ihre Zimmer nicht verlassen konnten. Beate Schlichtmann übergab eine Spende, denn die Sternsinger sammelten Geld für ihre Altersgenossen in armen Ländern. Die königlichen Gäste verabschiedeten sich aber nicht, ohne ihren Segenswunsch angebracht zu haben. Die Sternsinger ziehen ab Samstag von Haus zu Haus, singen und schreiben den Segen mit gesegneter Kreide (oder kleben gesegnete Aufkleber) über die Türen oder an Wände: 20*C+M+B+19. Das aktuelle Jahr, in dem Fall 2019, steht getrennt am Anfang und am Ende. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B kennzeichnen die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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