Skaterplatz ist nicht mehr zeitgemäß
Beelen zählt viele aktive Jugendliche rund um Scooter, BMX- und Dirt-Bikes. Ein Teil der Szene traf sich im Skaterpark, um auf die Missstände aufmerksam zu machen.

Denn die Street-Variante, bei der die Infrastruktur der Stadt, wie Bordsteinkanten oder Treppengeländer genutzt werden, ist in der Öffentlichkeit nicht gerngesehen. Der Skaterplatz allerdings ist zum einen in die Jahre gekommen und zum anderen nicht wirklich optimal zu nutzen.

Sportanlage ist in die Jahre gekommen

Die Anlage ist auf dem Stand von vor 25 Jahren und die Holzoberflächen sind sehr reparaturanfällig und für fortgeschrittene Sportler nicht geeignet. Mit einem BMX-Rad hat man da schon so seine Schwierigkeiten, coole Tricks auszuprobieren, wie Timo Franke (17) sagte. Denn es fehle hier einfach an ausreichend Platz, um mit dem Fahrrad so richtig in Schwung zu kommen.

Und das ist auch ein Grund mit, warum viele Jugendliche einen Scooter, also einen aufgepimmten Tretroller, nutzen. Viele würden jedoch viel lieber mit einem Dirtbike, einem Spezialfahrrad, oder einem BMX-Rad rasante artistische Tricks ausführen. Natürlich könnten die Jugendlichen nach Gütersloh oder Bielefeld fahren, wo es entsprechend herausragende Anlagen gibt.

Ausweichen ist keine Lösung

Der Haken daran ist, dass die jungen Zweirad-Artisten unter der Woche kaum Zeit dafür finden. Allein die Fahrten hin und zurück zu den Anlagen dauere bestenfalls zwei Stunden, wie Louis Fröbe, Maik Belender und Aaron Winnemöller verdeutlichten. Von den Kosten einmal ganz zu schweigen.

Als Trendsportarten kann man die BMX-, Dirtbike- und Scooter-Tricks wohl nicht mehr bezeichnen, liegen die Wurzeln bereits in den 1960er Jahren. Vorläufer des heutigen BMX-Rades ist das Stingrayrad, dass als Bonanza-Fahrrad in den 1970er Jahren in Europa beliebt war. Dass Beelens Politik gerade darüber nachdenkt, ob ein Sport- und Bewegungspark in der Gemeinde eingerichtet werden kann, freut die jungen Sportler sehr.

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