Spielfreudige Frauen bringen Saal zum Toben
Bild: N. Wiengarten
Gekonnt umgesetzt war die Berufswunschparodie der Aktiven vom KFD-Karneval zum Ende der Veranstaltung (v. l.) Ursula Hans (Nonne), Irmgard Mense (Boxer), Waltraud Baum (Balletttänzerin), Rita Fuths (Lehrerin), Renate Rüschenschulte (Wäscherin), Bernadette Schug (Schreiner), Gabi Kasemann (Maler), Yvonne Uekötter (Sportler) und Melanie Brinkmann (Polizist). Zur Theatergruppe gehören noch Ruth Lüffe und Anne Lütke-Föller, die bei dieser Auftrittsaktion im Hintergrund agierten.
Bild: N. Wiengarten

Alle drei Veranstaltungen für die närrischen Weiber liefen mit Erfolg über die Bühne. Außer Rand und Band zeigten sich am Donnerstag und Freitag die Jeckinnen im Festsaal des Hotel-Restaurants Schumacher. Auch hatten sich hier und da einige Männer unter das Narrenvolk gemischt. Es dürften in den kommenden Jahren mehr werden, denn mit Begeisterung verfolgten die Männer das hochkarätige Programm der Frauen. Mit Ideenreichtum und Phantasie hatten die Aktiven der KFD-Karnevalsspielschar ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Für Verwirrung auf der Bühne sorgten unter anderem die drei Flaschengeister „Wer, Was und Weiß ich nicht“. Da wurde ein exzellentes Verwirrspiel hingelegt und Ursula Hans brachte als Angler ihren Kollegen (Rita Fuths) so durcheinander, dass dieser am Ende gar nicht mehr wusste, woran er war und gute Miene zum Verwirrspiel machte.

Für Begeisterung im Publikum sorgte Bernadette Schug als Erna „vonne Ostenfelder Straße“. Gekonnt kurvte sie mit ihrem „Gehwägelchen“ (Rollator) über die Bühne, das sie eigentlich gar nicht brauchte. „Die sind aber modern – meines streiche ich noch in Ferrarirot“ schmunzelte sie und legte eine kurvenreiche Strecke auf die Bühne hin. Vom Rollatorenrennen in der Kreisstadt Warendorf wusste sie viel zu berichten. Ihr Freund Karl-Heinz, mit dem sie gern schmust, hatte sich mit Viagra gedopt. Mimik und Gestik stimmten bei den KFD-Aktiven, so dass ihnen anhaltender Applaus sicher war.

Auch Jana Kemper mit ihrer Tanzgruppe bereicherte alle drei Veranstaltungen. Die Gruppe ist inzwischen der absolute Geheimtipp: professionell waren Kostüme und Bewegungen der Tänzerinnen. Beelen kann stolz auf diese Leistung aus den Reihen der Abteilung Turnen und Gymnastik von Blau-Weiß Beelen sein. Herrlich anzusehen war der Flamingo-Tanz, bei dem mit Schwarzlicht gearbeitet wurde. Zu verschiedenen Songs schwebten die „zarten Geschöpfe“ über die Bühne.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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