Staub macht Mofas schwer zu schaffen
Bild: Hübl
Jubel bei der Siegerehrung: Beelens Bürgermeisterin Elisabeth Kammann (links) überreichte die Pokale in der Mofaklasse an die Sieger des Teams „Six to One Thorwesten“, die Zweitplatzierten vom „HRK Racing Team“ und die Dritten, die Lokalmatadoren „Puch Jäger Beelen Zumbusch“.
Bild: Hübl

Auch andere Starter kämpften am Samstag von Beginn an gegen den Staub, der bei der vierten Auflage des Beelener Mofarennens aufgewirbelt wurde. Das Getöse der an der Belastungsgrenze drehenden Motoren mit ihren knapp 50 Kubikzentimetern und die Wolken der Zweitaktabgase verwandelten den abgeernteten Stoppelacker am Rande der Bundesstraße 64 zu einem echten Motodrom mit allem, was dazugehört. In den Boxen schraubten die Männer und Frauen der Teams bis zur letzten Sekunde an ihren aus dem Alltag gerissenen und nicht mehr wiederzuerkennenden Gefährten, um sich pünktlich zum Start auf die staubtrockene Rennstrecke zu stürzen und innerhalb von zwei Stunden so viele Runden auf dem Kurs zurückzulegen, wie es ging. Hart, aber fair ging es auf dem Rundkurs auf dem Hof Rottmann zu, und die 34 Männer- und drei Frauenteams schenkten sich nichts.

Unfälle gab es keine zu verzeichnen, dafür aber jede Menge Ausfälle. Das „Moonlight Racingteam Fartmann“, das im vergangenen Jahr noch den achten Platz belegen konnte, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Vor dem Start stellte der Plüschhase, der als Maskottchen auf dem Mofa hinter der Startnummer seinen Platz gefunden hatte, seine Ohren erwartungsvoll in die Höhe, um sich anschließend beim Rennen ordentlich durchschütteln zu lassen und nach nur einer Runde zusammengekauert den Rettungsversuchen in der Box zuschauen zu müssen. „Da ist nichts mehr zu machen“, stellten die „Fartmänner“ nach dem Ausbau des Motors fest. Der Staub hatte alle Ambitionen zunichtegemacht und damit auch die Arbeit der vergangenen vier Wochen.

„Da haben wir intensiv an unserem Mofa geschraubt“, erinnerte sich Matz. „Aber im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“

So stand am Ende nur eine Runde zu Buche, was den drittletzten Platz bedeutete. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht – und der steht beim Beelener Mofarennen ohnehin im Vordergrund.

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