Struwen essen und ein gutes Werk tun
Bild: Baumjohann
Bereiteten die Struwen zu, die beim Solidaritätsessen gegen eine Spende für den guten Zweck auf den Tisch kamen: Renate und Josef Rüschenschulte.
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Eine Einladung, die wie in den Vorjahren auch sehr gut angenommen wurde. Die Gäste konnten sich an Struwen und Kartoffel-Gemüse-Suppe stärken, zudem wurden Kaffee und Tee, Säfte und Wasser gereicht.

Einen festen Preis für das Essen hatten die Aktiven nicht festgelegt: „Wir bitten um Spenden“, sagte Gisela Kohkemper. Am Vormittag hatte sie den Teig für die Struwen gerührt, während sich Reinhild Stamm und Rita Fuhts um die Vorbereitung der Kartoffel-Gemüse-Suppe gekümmert hatten. Vor dem Pfarrheim waren Josef und Renate Rüschenschulte im Einsatz, die die Struwen in einer großen Pfanne bucken und den Gästen warm servierten. „Alle Einnahmen unseres Solidaritätsessens fließen der Misereor-Aktion zu“, sagte Kohkemper.

 Geöffnet war im Pfarrheim auch der Eine-Welt-Laden der Pfarrgemeinde, in dem die Gäste fair gehandelten Kaffee, oder Tee, Schokolade und vieles andere mehr erwerben konnten. Zuvor schon hatten Großeltern und Eltern mit ihren (Enkel-)Kindern in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Krabbelgottesdienst feiern können.

 In diesem Monat stand der Gottesdienst unter dem Thema „Ich suche einen Freund“, und Pfarrer Norbert Happe erzählte den Kindern die Bibelgeschichte von der Begegnung Jesu mit den Fischern und späteren Jüngern. Den See, an dem die Begegnung zwischen Jesus und den Fischern spielte, hatten die Krabbelgottesdienst-Organisatorinnen Dorothea Werthenbach, Kerstin Gertheinrich und Elisabeth Wiengarten als blaues Tuch in einer Schatzkiste aufbewahrt, die die Kinder öffnen und durchstöbern durften.

 Darin enthalten waren auch viele Fische. Und ein kleines Geschenk als Erinnerung an den Krabbelgottesdienst gab es am Sonntag auch: Mit Freundschaftsbändchen für Jesus am Arm konnten Kinder und Erwachsene nach Hause gehen.

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