Tänzer sagen Brustkrebs den Kampf an
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Rund 200 Teilnehmer schwitzten beim vierten Zumba-Benefiz-Event in Beelen für einen guten Zweck. Der Erlös geht an die Organisation „Susan G. Komen Deutschland“, einen Verein, der sich für die Heilung von Brustkrebs und die Aufklärung über diese Krankheit engagiert.
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 „Ich freue mich sehr, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird“, strahlte die Organisatorin beim Blick in die gut gefüllte Axtbachhalle. Unter dem Motto „Passion in Pink“ und der Anleitung von Bäumer sowie ihren drei Mitstreitern Rene Vazquez, Margarete Kolter und Antje Rehrmann, alle drei hauptberufliche Zumba-Lehrer, schwitzten die Teilnehmer – darunter Jung und Alt, Klein und Groß, Anfänger und Fortgeschrittene – drei Stunden lang für einen guten Zweck.

„Dieses Mal sagen wir dem Brustkrebs den Kampf an“, erklärte Bäumer, die ihr Hobby zum Nebenjob machte und dabei für die gute Sache einsteht. Der Erlös des diesjährigen Tanznachmittags geht an die Organisation „Susan G. Komen Deutschland“, einen Verein, der sich für die Heilung von Brustkrebs und die Aufklärung über diese Krankheit engagiert.

Das längst auch in Deutschland zur Trendsportart avancierte Fitnesskonzept „Zumba“ stammt aus Südamerika, was nicht zuletzt an den heißen Rhythmen, zu denen die Hüften oder viel mehr der gesamte Körper geschwungen wird, zu erkennen ist. Es handelt sich um eine Mischung aus Aerobic sowie lateinamerikanischen und internationalen Tänzen. An zahlreichen Schweißperlen, aber mindestens genauso vielen strahlenden Gesichtern war deutlich zu sehen: Zumba ist anstrengend, macht aber unheimlich viel Spaß.

Diese Meinung teilte auch Marita Heuckmann. Die 61-Jährige zählte zwar zu den älteren Teilnehmern, anzumerken war ihr dies jedoch nicht. Selbstbewusst und sehr agil folgte sie den Choreographien der Tanzlehrer und den ansteckenden Rhythmen. „Ich tanze mich frei“ – und das sah man ihr an. Der gute Zweck, für den sie und die anderen Teilnehmer am Samstag schwitzten, lag ihr besonders am Herzen, ist sie doch selbst schon zu genüge mit dem Thema Brustkrebs in Berührung gekommen. „Ich möchte allen Menschen Mut machen und ihnen sagen: Gebt niemals auf.“

Und wenn man Marita Heuckmann so zusah, war das tatsächlich die reinste Motivation. Tanzen für den guten Zweck, tanzen um zu leben und frei zu sein. Welch schöneren Antrieb kann es geben?

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