Temperaturen sorgen für ruhigen Winterdienst
Genug Streusalz hat die Gemeinde Beelen vorrätig. Erst viermal mussten Mitarbeiter des Bauhofs ausrücken, um es auf vereiste Fahrbahnen zu streuen.

Lediglich fünf von den eingelagerten 52 Tonnen Streusalz haben Schürhörster und sein Team bislang auf die Beelener Straßen bringen müssen, insgesamt viermal mussten sie frühmorgens zum Winterdienst antreten. Der wird von drei der fünf Mitarbeiter des Bauhofs durchgeführt, dabei wird sich abgewechselt. Zwei Fahrzeuge mit angehängten Streuvorrichtungen stehen dem Team dann zur Verfügung, um die Ortsdurchfahrten und die Strecke für die Schulbusse freizumachen. Auch per Hand wird in Beelen gestreut: nämlich an Ampeln und Fußgängerüberwegen.

Weil der Landwirtschaftsverband Teile der Ortsdurchfahrt gleich mit streut, spart die Axtbachgemeinde an diesen Stellen Salz ein. Rund zwei Tonnen davon benötigt der Bauhof pro Einsatz, um alle in seiner Obhut befindlichen Straßen inklusive der Schulstrecke von Eis und Schnee zu befreien.

 Wie fast alle anderen Kommunen auch, hatte sich der Beelener Bauhof zu Beginn der Kaltwetterphase mit einem aufgestocktem Salzvorrat eingedeckt, schließlich, so Schürhörster, habe man im vergangenen Jahr so wenig Streusalz während der heftigen Frostperiode zur Verfügung gehabt, dass es an manchen Stellen eng wurde. Eine Wiederholung bleibt in diesem Jahr wohl aus. Trotzdem bereut Schürhörster nicht, einen Vorrat angelegt zu haben, denn: „Das Streusalz hält sich bei richtiger Lagerung bis zu vier Jahre. Wir können es auch im nächsten Winter verwenden.“

 Die Temperaturen über dem Gefrierpunkt der vergangenen Tage lassen Schürhörster gelassen den letzten Wochen der kalten Jahreszeit entgegenblicken. „Zurzeit ist es ruhig“, sagt er. Dass er und sein Team in dieser Woche noch einmal ausrücken müssen, glaubt er nicht. „Wir haben den Wetterbericht immer fest im Blick“, sagt der Leiter des Bauhofs. Doch allein darauf kann und will er sich nicht verlassen. Deshalb sind für Schürhörster im Winter nicht nur die Tage, sondern vor allem die Nächte kurz. Pünktlich um 4 Uhr verlässt er für eine erste Kontrollfahrt das Haus, um zwei kritische Stellen in der Axtbachgemeinde unter die Lupe zu nehmen. Ist dort eine eisglatte Fahrbahn zu erkennen, werden die Kollegen der Rufbereitschaft benachrichtigt und der Winterdienst sorgt für eisfreie Straßen.

SOCIAL BOOKMARKS