Undichtes Dach wird zeitnah neu eingedeckt
Bild: Stempfle
An den Dachflächen des alten Lehrerzimmers und des neuen Verwaltungsbereichs sind Undichtigkeiten entdeckt worden. Die sollen schnellstmöglich behoben werden.
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Die Fakten fassten die Verwaltungsmitarbeiter Thomas Middendorf und Michael Kosmann für die Lokalpolitiker zusammen: An den Dachflächen des alten Lehrerzimmers und des neuen Verwaltungsbereichs sind Undichtigkeiten entdeckt worden, als die Arbeiter die Unterkonstruktion entfernt haben. Sofort wurde ein Gutachter eingeschaltet, der den Schaden genauer unter die Lupe genommen hat. „Beide Dächer sind derzeit mit einer Dachziegeleindeckung versehen. Da die Dachneigung zu gering ist, befindet sich unter den Ziegeln eine sogenannte Deltafolie, um Feuchtigkeit abzuhalten. Die ist jedoch mittlerweile brüchig und porös, so dass Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen kann. Auch die Dachziegel zeigen Alterserscheinungen und sind porös geworden“, erklärte Middendorf den Sachstand.

Laut Gutachten gebe es zwei Möglichkeiten, die Undichtigkeiten zu beheben: entweder könne eine Neueindeckung mit Dachziegeln erfolgen oder mit Iso-Paneelen. „Letztere Option würde dem Dach in diesen beiden Bereichen eine völlig neue Optik geben“, wies Kosmann auf ein wichtiges Detail hin. Die Verwaltung selbst hat eine weitere Variante ausgearbeitet: Dabei sollen die Dächer mit den vorhandenen Ziegeln wieder eingedeckt werden. Weil die aber nicht für die Dachneigung geeignet sind, müssen Unterspannbahnen eingebaut werden. „Diese Variante ist ziemlich aufwändig. Die Ziegel müssen heruntergeholt, ordentlich gelagert und später wieder aufgebracht werden“, betonte Joachim Hassa (FWG), der sich für die Variante, für die Dachneigung geeignete Dachziegel zu verlegen, aussprach.

Dieser Einschätzung konnte sich der Großteil des Bauausschusses anschließen. Die Kosten für die Sanierung der beiden Dachflächen liegen somit bei 75 000 Euro. Die Maßnahme zu splitten, sei nach Aussagen von Kämmerer Erich Lillteicher mit Blick auf den Gemeindehaushalt nicht anzuraten. „Machen wir erst das eine und später das andere Dach, ist die zweite Maßnahme keine Investition mehr, sondern wird als Aufwand verbucht“, erklärte der Mann der Zahlen. Die Ausschuss sprach sich dafür aus, die Maßnahme zeitnah – möglichst noch in diesem Jahr – durchzuführen.

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